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Umwelt

Knackig kalt und viel Schnee

von , am
06.12.2012

Offenbach - Heute Nachmittag von Norden und Westen nachlassende Schneefälle. Richtung Süden und Osten weiterhin häufiger Schneeschauer, besonders Richtung Alpen und Erzgebirge.

Heute Nachmittag lassen die Schneefälle von Nordwesten her allmählich nach und die Wolken lockern zeitweise auf, so dass sich auch die Sonne zeigt. In Richtung Süden und Osten bleibt es dagegen stärker bewölkt und es gibt noch häufiger Schneeschauer, besonders Richtung Alpen und Erzgebirge. Dort kann es um 10 cm Neuschnee geben.
 
Die Höchsttemperatur liegt zwischen -1 Grad im Osten und 3 Grad im Westen, im Bergland herrscht leichter bis mäßiger Dauerfrost. Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig um West, im Bergland sowie teilweise auch im Osten zeitweise stark böig.
 
In der Nacht zum Freitag verdichten sich von Westen her die Wolken, zum Morgen hin beginnt es im Nordwesten zu schneien. Weiter nach Osten hin ist es teils nur gering bewölkt oder klar und trocken, lediglich in den östlichen Mittelgebirgen und am Alpenrand kann es anfangs noch etwas schneien. Die Luft kühlt auf 0 bis -7 Grad ab, bei Aufklaren über Schnee wird es teils deutlich kälter, vor allem am Alpenrand und in den östlichen Mittelgebirgen.
 
Am Freitag kommt im Westen Schneefall auf, der sich im Tagesverlauf ostwärts ausbreitet. Der meiste Schnee fällt in der Westhälfte, dort können gebietsweise um 10 cm, im Bergland in Staulagen um 15 cm Neuschnee fallen und im Zusammenhang mit Schneeverwehungen unwetterartige Entwicklungen auslösen. Nach Nordosten hin bleibt es wolkig, teils heiter und trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen -4 Grad im Osten und bis +2 Grad am Niederrhein, im Bergland herrscht leichter bis mäßiger Dauerfrost. Der südliche Wind weht im Westen und Südwesten mäßig bis frisch mit starken, in den Bergen mit Sturmböen. Sonst weht nur schwacher bis mäßiger Wind, jedoch an der See sind Sturmböen möglich.
 
In der Nacht zum Sonnabend schneit es im Süden, während im Westen der Schneefall nachlässt. Sonst ist es gebietsweise nur gering bewölkt. Es sind Tiefstwerte zwischen 0 und -6, bei längerem Aufklaren bis -10 und über Schnee auch unter -15 Grad zu erwarten.
 
Am Sonnabend gibt es nach Süden hin noch zeitweise Schnee. In der Mitte und im Norden ist es dagegen überwiegend trocken und zeitweise scheint die Sonne. Die Temperatur steigt auf -5 Grad im Südosten und bis 0 Grad unmittelbar an der Nordsee, im Bergland herrscht mäßiger Dauerfrost. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nord, im Süden und Westen aus Nordost. Anfangs kann es an den Alpen noch Sturmböen und damit Schneeverwehungen geben, später flaut auch dort der Wind ab.
 
In der Nacht zum Sonntag ziehen sich die Schneefälle immer mehr zu den Alpen zurück, gebietsweise klart es auf. Im Nordwesten kommt gegen Morgen neuer Schneefall auf. Die Temperatur geht auf -3 bis -9 Grad, bei längerem Aufklaren über Schnee auf unter -15 Grad zurück.
 
Am Sonntag greift ein ausgedehntes Schneefallgebiet von Nordwesten auf Deutschland über. Später gehen die Schneefälle von der Nordsee her in Regen über. In den Staulagen der Mittelgebirge kann es auch kräftiger schneien. Die Luft erwärmt sich vom Niederrhein bis nach Holstein auf 0 bis 3 Grad, sonst meist auf Werte zwischen -5 und 0 Grad. Der Südwestwind frischt an der Küste teils stürmisch auf und weht sonst schwach bis mäßig und stark böig.
 
In der Nacht zum Montag lassen die Niederschläge etwas nach, im Bergland kann es dennoch teils kräftige Schneefälle geben. Im Nordwesten fällt meist Regen. Die Luft kühlt sich auf Werte um 0 Grad an der Küste und um -7 Grad im Süden ab. Örtlich kann es dort vor allem über Schnee auch strengen Frost um -12 Grad geben.
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