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Was kostet der Bioverband? Pufferzone am Ackerrand und Licht im Keller

Bioweizen
Matthias Ludwig
am
03.11.2017

Welche Beträge verlangen die Bioverbände von ihren Mitgliedern? Wie bewirtschaftet man den Ackerrand in Zukunft? Und welche Leuchte passt in den Waschkeller?

Wieviel zahlt ihr bei eurem Bio verband?

Agrarmaier fragt: " Mich würde mal Interessieren wieviel Ihr bei eurem Bio-Verband zahlt... Ich habe jetzt gesehen das bei einem der großen Verbände die Staffelung erst bei 20Ha beginnt. Alle darunter zahlen gleichviel und zwar stolze 295€ als wohlgemerkt extensiv wirtschaftender Betrieb ohne viel Futterbau o. Ä. Wieviel bezahlt ihr bei wieviel Ha./Tieren? "

DWEWT antwortet: " Mein Betrieb ist in zwei Verbänden organisiert. Beide beginnen mit einem B. Der eine verlangt 2,1o€/ha und der andere verlangt 10€/ha. "

Und Darky schreibt: " ...und die Staffelung endet bei einigen 100 ha... für einen Großbetrieb im Osten ist das reine Verhandlungssache... Ich löhne beim großen B mit 120ha ohne Tiere über den Daumen 1600 Flocken.... "

Auf die Aussage von The_Fox: " Ich zahle beim Biokreis 9,50 Euro je Hektar. Von einer Staffelung weiß ich nichts, aber ich habe auch nur 17 ha." fragt Biobauer: " aber du hast doch eine sehr intensive tierhaltung , kommt da noch was dazu dann?? " Er antwort: " Ich zahle ausschließlich für die Fläche. Ein Zuschlag für die Tierhaltung ist mir nicht bekannt, zumindest steht er nicht auf meiner Rechnung. "
Wieviel zahlt ihr bei eurem Bio verband?

 

Pufferzone am Ackerrandstreifen einrichten. Ideen?

Tuxo schreibt: " es kennt sicher jeder das Problem mit dem Ackerrand. Einwandern unliebsamer Unkräuter, der Dünger fliegt zum Nachbarn, auf den Feldweg oder sonstwohin woher nicht hingehört, Abdrift Feldspritze und und und.... Meine Idee wäre eine halbe Sämaschinenbreite (bei mir 1,25m) "ökologisch" zu bewirtschaften. D.h. die Fahrgassen so legen, dass dort nicht gedüngt und kein Pflanzenschutz ausgebracht wird, jedoch ganz normal bearbeitet und angesät wird. Um dort nichts unerwünschtes zu Züchten, würde ich dort eine abfrierende und verträgliche "Unkrautmischung" bei Sommerungen als Mischung mit einsähen, bzw. bei Winterungen im Frühjahr nachsähen. Hat jemand sowas schon ausprobiert und kann über Erfahrungen berichten? Für Empfehlungen für die "Unkrautmischung" oder sonstige Anregungen würde ich mich freuen. "

Kartoffelbluete meint: " Das Thema ist sogar richtig aktuell und heiß! Denn entlang von Gärten darf seit 2017 ein ? Meter breiter Streifen nicht mehr chemisch behandelt werden. Wir haben davon 360m und ich weiß nicht so recht wie ich damit langfristig umgehen soll. Einen schmalen Grünstreifen anlegen und immer wieder mähen geht nur umständlich, weil man auf der anderen Seite das Grundstück nicht verlassen kann. Aber einfach anbauen und wachsen lassen wie dieses Jahr, (hab Saatmenge verdoppelt, indem ich doppelt gefahren bin und auch kein N-Dünger) wird vielleicht von Jahr zu Jahr schwieriger werden. (Aussamen?). Dieses Jahr war der Weizen relativ sauber und es gab beim Dreschen noch kein Gemecker. "

Und Andi24 antwortet: " Allso in Baden-Württemberg muss man von den Gräben 5m mit Dünger und Pflanzenschutz wegbleiben. Einige bewirtschaften die Fläche ganz normal weiter, nur auf den 5m wird nicht Gedüngt und kein Pflanzenschutz ausgebracht. Die meisten haben jedoch Gras eingesät auf dem 5m Steifen. Diesen mähen sie Regelmäßig ab, somit auch kein Problem mit Unkräutern!! Wenn man es ganz genau nimmt müsste man um jeden Acker so einen Streifen anlegen. Den man muss ja sicher stellen das kein Dünger und Pflanzenschutzmittel auf andere Flächen (Acker, Wiese, Straße) gelangt. Und das kann bis jetzt keine Maschine!!!
Pufferzone am Ackerrandstreifen einrichten. Ideen?

Welche Leuchte für einen Keller-Waschraum ?

Immenfreund möchte wissen: " die Waschküche meiner Madame benötigt eine neue Deckenleuchte. Keller, kleines Fenster, 12 qm. Möchte da eine richtig helle Arbeitsleuchte installieren, energiesparende LED o.ä. Das Angebot ist riesig, deshalb die Frage, was für eine Lumenstärke, bzw. wie viele Watt sollte eine solche Leuchte haben ?"

Ochsenkopf antwortet: " etwa 300lm/m2,das sind bei LED ca.25-30 watt bei 12qm.Praktisch eine LED-Leutstofflampe mit zwei Röhren. Als IP44 (Feuchtraumausführung) kostet ca.30 tacken. Wenn genauer ,dann z.b."arbeitszimmer wieviel lm/qm"in die Suchmasch.eingeben. "

Auf die Aussage von Tyr: " Für einen Feuchtraum sind immer noch normale Feuchtraumleuchtsofflampen die erste Wahl. Mit LED sparst Du hier gar nichts. Sie sind ungleich teurer, und die Lebensdauer ist auch nicht größer. " erwiedert Ochsenkopf: " Neue LED(Leuchtstoffröhren)sind nicht mehr teurer als alte Leuchtstoffröhren. "
Welche Leuchte für einen Keller-Waschraum ?

 

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