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Kreiseleggen, Frühstückseier und Betriebsaufgaben

Johndeere mit Kuhn Kreiselegge
Matthias Ludwig/agrarheute
am
25.11.2016

Welche Kreiselegge ist zu empfehlen? Sind Betriebsaufgaben notwendiges übel oder unnötig? Und was ist bei der Anschaffung von Hühnern zu beachten?

Welche Kreiselegge kaufen?

Tiegerle schreibt: " Wir werden in absehbarer Zukunft eine neue Kreiselegge anschaffen. Zur Zeit läuft eine Amazone und wir sind zufrieden. (...) Angebote werden wir uns natürlich einholen. Dennoch wäre ich froh über Erfahrungen, falls es doch eine andere Marke werden sollte. Maschio, Kuhn liegen erstmal aufgrund der Händlernähe im engeren Sinne. Lemken wäre auch dabei (...) nur der Preis halt! Sehen wir irgendwie nicht ein. "

Alphaab antwortet: " Wir haben Rabe Kreiseleggen. Die laufen gut und sind sehr solide. Vor der Drille ist eine Kverneland/Maschio, die ist noch besser. Ich würde sehr auf den Zinkenwechsel achten! Ist bei der Maschio sehr aufwändig. Auch verbiegen bei der Maschio schnell die seitlichen Bleche. Dafür kannst Du sie mit 1000E fahren. Ich würde eine Gebrauchte kaufen."

Und Kartoffelbluete meint: " Da wie ich vermute Steine bei euch kein Thema sind (Ries) läuft bei euch eigentlich jedes Fabrikat. Das mit dem Zinkenwechsel würde ich auch beachten und noch besser wenn man die Zinken wahlweise auf Schlepp oder Griff montieren kann. " Welche Kreiselegge kaufen

Kontroverse Diskussion um Betriebsaufgaben

Auf die Aussage von 0: " Schade ist es doch um jeden Kollegen, der (aus welchen Grund auch immer) aufhört." antwortet DWEWT: " Sehe ich anders! 'Wir' sind immer noch zu viele. Wie die NBL (Neuen Bundesländer) zeigen, kann man auch mit der mehrfachen Betriebsgröße eines süddeutschen Betriebes gut leben. Wo liegt denn die besondere Existenzberechtigung ldw. Betriebe, wenn man die Situation mit dem gewerblichen/handwerklichen Bereich vergleicht? Überall geben die 'kleinen' Betriebe auf. Ganz offensichtlich ist das auch gesellschaftlich akzeptiert. Warum also soll das in der Landwirtschaft anders sein? Rein menschlich kann ich den Wunsch nachvollziehen, betrieblich nicht!"

Und nurich schreibt: " So weit wird es wohl kaum kommen, in den meisten Bereichen ist es ein wachsen, bis zum Ausgliedern bzw. Aufgeben von Betriebsteilen oder -zweigen. Was auch immer wieder Chancen für kleinere Betriebe oder Neueinsteiger gibt. Genauso wie die Nischen, die sich aus dem Wachstum ergeben. " Jeder Betrieb der aufhört ist einer zuviel !?

Meine eigenen Frühstückseier

HerrAugust sucht Beratung im Forum: " Ich träume schon länger davon, mehr oder weniger unter die Selbstversorger zu gehen und will jetzt den ersten Schritt wagen: meine eigenen Hühner im Garten. Ich hab schon einen Teilbereich im Garten abgesteckt, der den Hühnern als Auslauf dienen soll und der Hühnerstall ist auch schon im Bau. Da ich aber wirklich ein absoluter Neuling auf dem Gebiet der Hühnerhaltung bin, wollte ich nochmal unter den erfahrenen Landwirten nach Einsteigertipps fragen. Gibt es noch irgendwas, was ich beachten sollte? Mein Plan sind für's erste 4 Hennen und ein Hahn der Rasse Leghorn.

altilla antwortet: " Ein Hahn ist gut fürs Auge aber sicher nicht nötig für die Eierproduktion. Oder willst du eigene Nachzucht? Denke an die Luftwaffe: Im Freien kann der Habicht schnell aus vier Hennen null Hennen machen und der Fuchs ebenso. Aber wenn du den Stall schon gebaut hast, dann hast du dich sicher schon damit beschäftigt. Momentan gilt in vielen Regionen die Stallpflicht."

Und tyr meint: " Vier Hennen und ein Hahn ist zu wenig, fünf Hennen sind die absolute Untergrenze, besser wären zehn. Hängt damit zusammen, das der Hahn die selben Hennen zu oft besteigt, was sich meistens am Rückenfedernverlust, bemerkbar macht. (...) Außerdem ist es nicht so, das Hühner kontinuierlich legen, bei zehn hast Du immer ein paar Eier " Meine eigenen Frühstückseier

 

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