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Wirtschaft

K+S Kaliwerk in Kanada sprengt Budget

pd
am
24.04.2013

K+S baut an einem neuen Kaliwerk in der kanadischen Provinz Saskatchewan. Jetzt musste das Unternehmen das Investitionsbudget aufstocken.

K+S-Logo auf Bürogebäude
Ursprünglich waren für den Bau des kanadischen Kaliwerks 3,25 Milliarden kanadische Dollar veranschlagt. Jetzt musste der Aufsichtsrat der Entscheidung des Vorstands zustimmen, das Investitionsbudget auf 4,1 Milliarden kanadische Dollar (rund drei Mrd. Euro) anzuheben. In die jetzt vorliegende Planung seien sowohl eigene Investitionen in die Infrastruktur, Modifizierungen von Anlagenkomponenten und der Infrastruktur als auch höhere Material- und Personalkosten eingeflossen. Die Anpassung des Budgets erfolgt in einem frühen Stadium der Bauphase, so das Unternehmen.

Werk geht 2016 in Betrieb

Das neue Werk soll zukünftig die Ausgangsbasis vor allem für den Absatz in den Wachstumsregionen in Asien und in Südamerika sowie auch in Nordamerika sein. Mit einer nun im Sommer 2016 erwarteten Inbetriebnahme geht das Unternehmen davon aus, dass an dem neuen Standort Ende 2017 die Zwei-Millionen-Tonnen-Marke bei der Produktionskapazität erreicht wird. Anschließend wird der schrittweise Ausbau der Jahreskapazität auf 2,86 Millionen Tonnen Kaliprodukte erfolgen.
 
Bislang war das Unternehmen von einem Anlaufen der Produktion Ende 2015 ausgegangen. Die jährliche Produktionskapazität der bestehenden Standorte von K+S beträgt bis zu 7,5 Millionen Tonnen Kali- und Magnesiumprodukte.
 
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