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Österreich

Kuh-Attacke endet für Wanderer im Krankenhaus

Kühe auf der Alm
am Montag, 15.06.2020 - 13:30 (Jetzt kommentieren)

Im österreichischen Tirol wurden deutsche Wanderer Opfer einer Kuhattacke. Sie hatten trotz Warnschildern die umzäunte Weidefläche betreten.

Gleich zweimal wurden am Brückentag deutsche Familien in Österreich von Rindern angegriffen. Die Familien wurden unabhängig voneinander am selben Ort, nahe des Vilsalpsees, attackiert und verletzt. Auf besagten Weidegebiet befinden sich insgesamt 44 Rinder in Mutterkuhhaltung. Das Areal ist vollständig umzäunt und an den Gattern mit Warnschildern versehen, betonte die Tiroler Polizei in ihrer Mitteilung.

Verletzte mit Hubschrauber in Klinik gebracht

Der erste Fall ereignete sich am 12. Juni 2010 um 12.30 Uhr: Ein Paar durchquerte mit seinen zwei Kindern die Weidefläche, als sich eine Mutterkuh von der Herde löste und die Frau zu Boden stieß. Der Versuch ihres Ehemannes, das Tier zu verscheuchen blieb erfolglos. Die 37 Jahre alte Frau erlitt laut Tiroler Polizei Verletzungen „unbestimmten Grades“ - sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik im bayerischen Immenstadt geflogen.

Vier Jahre altes Mädchen verletzt

Rund anderthalb Stunden später erlebten zwei weitere aus Deutschland stammende Familien ähnliches. 50 Meter vom Weidegatter entfernt lief eine Gruppe von Kühen auf die Menschen zu. Ein 48 Jahre alter Mann und ein vier Jahre altes Kind wurden von den Tieren zu Boden gestoßen. 

Der Mann wurde leicht verletzt - das Kind musste von Rettungskräften in das Krankenhaus Reutte nahe der deutsch-österreichischen Grenze gebracht werden. Über den Grad der Verletzungen des Mädchens wurde zunächst nichts bekannt.

Mit Material von Münchner Merkur

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