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Dorf und Familie

Kuh ohne Milch, Flurstücksgrenzen und neuer PKW

© landliveuser sonnenstern
Matthias Ludwig
am
14.11.2014

Die Topthemen der Woche in unserer Community: Was tun wenn die Kuh nicht richtig einsetzt? Wie findet man Flurstücksgerenzen ohne Grenzsteine und welcher PKW für Landwirtschaft und Familie?

Begegnungen in den Bergen (Wettbewerbsbild des BBV-Fotowettbewerb "Landwirt-schaf(f)t Heimat" , klick aufs Bild) © Landliveuser sonnenstern77
PKW für Landwirtschaft und Privateinsatz
 
Darky möchte die Meinung der Landliveuser wissen: "Ich will mal wieder einen PKW (A3) und suche dieses Mal nach 'was tauglichem für die Landwirtschaft. Er solle Allrad und ein gewisses Potential als Zugpferd haben - damit man mal 'nen Hänger mit 1 bis 2 Tonne ziehen kann. Zuerst hab ich mir 'nen Nissan Navara eingebildet, aber der taugt nicht, um damit zu viert in den Urlaub zu fahren.... ein kleiner Dacia Duster wird bescheiden bewertet. Was habt Ihr für Ideen?"
 
Notill empfielt: "Toyota Landcruiser. Unserer hat über 250.000 Kilometer drauf und bisher ohne echte Reparaturen. Maximale Anhängelast bis 7,5 Tonnen Zuggewicht möglich (mit entsprechender Bremsanlage). Wir brauchen ca. 8 Liter auf 100 Kilometer (ohne Anhänger). Im Kofferraum haben 18 Getränkekästen Platz, ohne die Rückbank umzulegen. Und das bei fünf echten Sitzplätzen."
 
Doptrebo fragt: "Wie sieht's mit einen VW Tiguan, Mercedes GLK oder eben einen Pick Up mit hinten festen Aufbau aus?" 
 
Und DWEWT meint: "Für 1-2 T Zuglast, brauchst Du kein SUV. Vom Geländewagen, spreche ich bei den heutigen Kisten besser nicht mehr. Jeder größere PKW mit Allradantrieb erreicht locker 1,8 Tonnen. Schaffst Du das Auto für den Betrieb an, um ihn dann auch privat zu nutzen, oder schaffst Du ihn privat an, um dem Betrieb dann die für ihn gefahrenen Kilometer in Rechnung zu stellen? Benzin oder Diesel? Ich fahre z.Zt. auch einen Mazda 6 mit Allradantrieb. Tolles Auto!"

Alle Meinungen hier:      https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/64324/page/1/

Frisch gekalbte Kuh gibt keine Milch

Michl34 schreibt: "In der letzten Woche hatten bei mir zwei Kühe gekalbt. Die eine das sechste und die andere das dritte Kalb. Beide Kühe sind eigentlich sehr zuverlässige Milchproduzenten die alte so um die 9.000 Liter, die jüngere um die 8.000 Liter. Nun haben sie am gleichen Tag gekalbt, beide keine Biestmilch und beide steigen mit der Milch bedenklich langsam. Sie sind jetzt in drei Tagen von 0 auf 16 gestiegen. Ich habe von den Kühen ein Blutbild machen lassen. Dieses hat gezeigt, dass ein Phosphormangel vorliegt. Den haben wir mit einem Bolus behandelt. Das Problem ist, es geht trotzdem nicht voran. Sie sind top fit, fressen gut, kommen gerne in den Roboter zum melken. Meine Trockensteherration ist eine klassische einphasige Ration mit Stroh, Gras, Mais, Mineral und ein bisschen Raps und Getreideschrot. Hat bisher super geklappt. Die Kühe starten normal schön langsam und steigern sich innerhalb der ersten Woche auf 30 Liter"
 
cincio antwortet: "Nimm doch mal eine Tankprobe und lass sie auf Kuhfieber untersuchen. Das kostet ca. 12 Euro. Latente Veränderungen nach der Kalbung könnten daher rühren". 
 
Und hoanz meint: "Tja, sowas kommt immer wieder einmal vor. Unser damaliger Tierarzt kam nach intensiven Recherchen zu der Auffassung, dass da als Ursache eine Hormonstörung in Betracht zu ziehen sei. Der Hintergrund hierfür entziehe sich weitgehend der veterinärmedizinischen Erkenntnis. Auf gut Deutsch: Da kann man eigentklich nichts machen. Dem Hinweis auf das mögliche Vorliegen von Q-Fieber (nicht Kuh-Fieber!!!) könnte mittels Bluttest nachgegangen werden, die Wahrscheinlichkeit  hierfür ist angesichts der Symptomatik allerdings nicht allzu hoch."  
 
Der Meinung von rocknrolldirk: "Abwarten. Manche brauchen halt etwas länger", schließt sich Michl34 auch an. 
 
 

Unbekannte Flurstückgrenzen ermitteln

Grubberschar fragt: "Hat von euch jemand Erfahrungen, wie man z.B. seine Waldgrenzen einigermaßen grob ermitteln kann, wenn keine Grenzsteine vorhanden sind? Evtl mit GPS und einem App auf Handy oder Tablet, oder andere kostengünstige Methoden?"

Auf die Aussage von HL1937: "Bayern Viewer" meint Heiliger Aloisius: "Mit dem BayernViewer hast du die Koordinaten aber erst am PC und dann mußt du per GPS drausen noch suchen! Oder einfacher so weit wie möglich rüberackern dann sucht der Nachbar für dich !"
 
Und osb gibt den Tipp: "Ich habe vor 10 Jahren einen Teil von meinem Wald vermessen lassen. Da es sich um eine Erstvermessung handelte war es auch sehr kostengünstig. Mein Grundstücksnachbar beteiligte sich auch an den Kosten. Der Vermessungsbeamte meinte nur er versteht es nicht weshalb sich nicht mehr an den Vermessungsauftrag anhängen da eine Erstvermessung relativ hoch subventioniert ist. Erkundige dich mal beim Vermessungsamt!"
mehr hier:     https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/64369/page/1/

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