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Dorf und Familie

Landjugend fordert Ministerium für ländliche Räume

pd
am
11.12.2012

Der Landjugendverband appelliert an die Bundesregierung sich mehrfür die Belange ländlicher Räume einzusetzen und fordert ein eigenständiges Bundesministerium.

Der BDL möchte, dass Bundestagskandidaten klar Stellung beziehen, wie sie sich für den ländlichen Raum einsetzen. Er fordert von ihnen ein Bekenntnis, dass ihnen Jugendverbände, Landjugendarbeit und die ländlichen Räume wichtig sind und sie sich für deren Förderung einsetzen. Konkret fordert der Bund der Deutschen Landjugend ein Bundesministerium für ländliche Räume. "Wir wollen, dass Kompetenzen und Zuständigkeiten gebündelt werden, um mehr Effektivität bei der Förderung der ländlichen Räume zu erreichen", so der stellvertretende Bundesvorsitzende Tobias Schubotz. Es könne nicht sein, dass die Verantwortlichkeiten für den größten Teil der Fläche in Deutschland und die Menschen, die dort leben, auf zig Ministerien und Behörden verteilt sind.
 

Initiative: "Ich steh' für's Land"

Nach Ansicht des BDL wurde auch die Jugendverbandsarbeit lange "sträflich" vernachlässigt und zu Unrecht als antiquiert bezeichnet wurde. Das Motto "Ich steh' fürs Land" ist ein engagierter Zuruf und eine Aufforderung an Kandidaten für den Bundestag 2013 Farbe zu bekennen und sich für die Zukunft der ländlichen Räume und die Zukunft der Jugendverbände einzusetzen. Der BDL fordert von den Menschen, die sich bundespolitisch engagieren wollen, dass sie aus der Unterstützung für die ländlichen Räume und die Jugendverbandsarbeit eine Herzensangelegenheit machen und dies auch öffentlich zeigen. Wer dabei sein möchte, vielleicht auch einen Anstoß dazu braucht, dem stehe der BDL mit seiner Aktion "Ich steh' fürs Land" gern zur Seite.
 
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