Login
Dorf und Familie

landlive.de: Was der Bauer nicht kennt, polnische Landtechnik und die Kuhglockenfrage

Externer Autor ,
am
23.04.2011

Wo bekommt man gute Kuhglocken? Wie gut sind polnische Landmaschinen und "Was der Bauer nicht kennt ist er nicht" stimmt das?

Wo bekommt man  die richtige Kuhglocke?
 
Martl fragt: "Kann mir jemand sagen wo man Glocken für Kühe und Jungvieh kaufen kann, aber bitte keine die nur für Dekozwecke gemacht wurden! Die Glocken sollen ja ein paar Sommer über halten." Oimarin antwortet: "ich weis ja nicht wo du her bist, aber in Feilnbach gibt es welche.. dann beim mayer in Siegsdorf oder beim Ramsl in Bernau. Also ich hab ganz viele und auch in Österreich gibst welche, du kannst auch schaun beim Katalog Faie.at.aber da bekommst nur welche mit Nilonriemen und die kannst vergessen. Leder ist am besten." Freisinger gibt allerdings zu bedenken: Willst deinen Pinzgauern wirklich Glocken umhängen? Ich hab mal meinen Nachbarn eröffnet(zum Spass),dass ich meinen Kühen,wenn sie Nachts auf der Weide sind,Glocken umhäng......ui,ui,uiiiiiiiiiiii,da merkt man,wie schnell aus Freunden... keine Freunde werden,  hob mir hoid aan Jux gmacht"  Paula bestätigt das: Die Erfahrung hat mein SV auch schon gemacht. Er hat 2 Tiere mit Glocke auf die Weide geschickt. Die einen Nachbarn fanden es sei wie im Urlaub, die anderen sahen es als Gefahr für die eigene Gesundheit  (Lärm - Nerven etc.). Er hat die Glocken wieder ab genommen um Ärger zu vermeiden."
 

Was der Bauer nicht kennt, dass ißt er nicht...

"Gilt bei euch auch dieser Spruch oder darf es auch mal "exotisch" sein?" fragt Gammi70 . Luckylou schreibt dazu: "Bei uns hieß das anders. "Was auf den Tisch kommt, wird gegessen!" Als Kind war das nicht immer einfach zu befolgen. Wenn es nicht zu exotisch ist (Schlangen ,Schnecken usw) ist es kein Problem , bei Gemüse und Obst sowieso nicht. Man muss aber aufpassen ich habe z. B eine Alergie gegen Shitakepilze und Krustentiere." Und  Ani gibt zum besten: "Mein Opi hat immer gesagt: Was der Bauer net kennt, frisst er net! Und hat sich auch strikt dran gehalten, wenn es zum Beispiel als Beilage Pommes gab, hat er immer ein Töpfchen mit Salzkartoffeln gekocht bekommen. Oder Pizza hat er auch nie gegessen. Leider lebt er nimmer." Rottalboy hat dazu einen Vorschlag: "Immer eine Sache der Erklärung. Pizza würd ich in so einem Fall als italienischen Datschi anbieten. Bei meinem Opa hats geklappt."
Alle Beiträge hier:                 http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/31810/page/1/

Polnische Landmaschinen

Willie schreibt: "Im Internet , z.b. bei Ebay, werden Polnische Landmaschinen zu unglaublich günstigen Preisen angeboten.Hat jemand Erfahrung mit der Haltbarkeit und Ersatzteilversorgung dieser Maschinen" und ergänzt noch: "Namhafte deutsche Landmaschinenfirmen lassen in Polen produzieren. Und die Polen die ich persönlich kenne sind hervorragende Handwerker." tyr meint dazu: "Die Polen bauen meist relativ kleine Maschienen für kleine Betriebe....darin sind sie gut. Die Maschinen entstammen meist älteren Lizenzen. z.B. Welger oder MF. Ansonsten gibts da nicht viel zu berichten, solange die Firmen existieren, gibts auch Ersatzteile. Oft passen auch die vom Originalhersteller. Ist halt nicht das neuste von neusten.....aber die betreiben dort auch ernsthaft Landwirtschaft." und nieper schreibt: "mein nachbar hat nen 18t unia miststreuer mit breitstreuwerk und allem pi pa po....das ding ist robust,gut verarbeitet und macht seine arbeit hervorragend. warum also nicht?!"  Auch CF ist der Meinung: "Kotte's Hausmarke und die "Saphir" Marke von Fricke sind auch Polnische Produkte! Preis Leistung stimmt -Warum also nicht? Pronar und Unia und SIP brauchen sich in Puncto verarbeitung auch nicht verstecken- sind halt manchmal nur detail's worauf viele verzichten können! Und wenn du nen Händler Vorort hast klappt's auch mit der ET. Versorgung! Klar ist das diese maschinen nicht den höchsten Technischen und Modernsten anforderungen entsprechen-aber der Preis und die Nutzung machen die Musik und nicht das Image das diesen geräten aufgezwungen wird von einigen Usern!  Sonst wären sie nicht so Erolgreich.
Ihre Meinung?:                  http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/31928/page/1/

Erosionskataster in der Praxis

simonniebler benötigt die Hilfe der Landlivegemeinde: "Für eine Seminararbeit zum Studium soll ich einen Betrieb zum Thema Erosionsschutzkataster beraten. Da hier viele Praktiker leicht anzusprechen sind dachte ich ich frage einfach hier mal nach. Seid ihr vom Erosionskataster betroffen? Wenn ja wie stark (Flächenanteile in CC-Wasser 1 und CC-Wasser 2)? Wie reagiert ihr auf die Auflagen hinsichtlich Fruchtfolgegestaltung und Bodenbearbeitung in den jeweiligen Klassen? Habt ihr auf den betroffenen Flächen auch reale Probleme mit Erosion oder ist die Erosionsgefahr nur auf dem Papier vorhanden? Schreibt bitte dazu woher ihr kommt und welche Böden ihr habt" Tobi 512C schreibt dazu: "Wir haben kaum Flächen die nicht unter Stufe 1 oder 2 Fallen. In den meisten Fällen stimmt die Einteilung meiner Meinung nach, nur bei einzelnen Teilstücken bin ich nicht zufrieden damit (aber solangs nicht verschärft wird ists egal). Hinsichtlich Fruchtfolge und Bodenbearbeitung müssen wir nix umgestalten, denn wir machens schon länger so.... und wenns jeder (der einen gesunden Menschenverstand hat, und evtl noch Kulap abräumen will) gemacht hätte, gäbs auch keine Vorschrift..... die, die jetzt schreien, sind meist nur die, die nahezu eine Mais-Monokultur haben, oder die nie acht auf des Ackerbauern wichtigsten Kapital, nämlich Grund und Boden, gegeben haben, und sich jetzt nicht umstellen können/mögen.... natürlich gibts Ausnahmen, aber nicht jeder der schimpft ist eine" Auch KTM-Treiber hat keine Probleme damit: "ich hab sämtliche Flächen in CC2. Intressiert mich aber eigentlich gar ned, da ich seit Jahren alles pfluglos mache. Erosion hab ich so gut wie keine, höchstens im Winter wenns untendrin gefroren iss, Schneewasser läuft und dann da wos läuft doch irgendwann mal auftaut." Und auch hoiza93 sieht es ähnlich: "Bei uns sind sogut wie alle Flächen auf CC Wasser 1 eingestuft! Fairerweise auch zurecht, da die Flächen auch erosionsgefährdet sind! Bei einer optimalen Fruchtfolgegestaltung und Bodenbearbeitung können die Erosionsprobleme sogut wie beseitigt werden! Fruchtfolge: W-Weizen, W-Gerste, W-Raps, W-Weizen, W-Gerste, Zwischenfrucht gleich nach der Ernte im Frühjahr kommt dann der Mais im Mulchsaatverfahren rein. Durch die fehlende Technik muss nach Mais gepflügt werden, ansonsten wird alles in der Regel pfluglos bestellt."

Mais auf 9,5 cm in der Reihe - Was nun?

Spielvogel ist etwas etwas "schreckliches" passiert: Bin mit der Monosem Maissähmaschine von einem Lohnunternehmer für den ich gelegentlich fahre zur ner Kundschaft gefahren und wollte dort den Pflanzenabstand auf 16cm einstellen. Aus Versehen habe ich mich beim Einstellen bei er Tabelle um 2 Zeilen verschaut und habe die Sähmaschine auf 9,5 cm eingestellt. Das böse Erwachen kam dann, als es nach 2,5ha plötzlich anfing zu pipsen und das Saatgut lehr wahr, obwohl ich noch mind. 1,2ha damit Sähen sollte. Also meine Frage an euch: Ist schon einmal so etwas ähnliches passiert und wie sah der Mais bei euch aus? Was empfehlt ihr in so einer Situation? Nach dem auflaufen umbrechen oder abwarten? Ali: "Meine Empfehlung: schon mal die Handhacke schärfen" Darky meint: "Naja was willst machen.  Umbrechen und neu bearbeiten + Saat + Saatgut wird wohl zu teuer. Ich würde entweder lassen wie's ist oder versuchen mechanisch zu vereinzeln...zb nach'm Auflaufen flacher Grubberstrich quer zur Saatreihe und mit nur der Hälfte der Zinken oder so." Und Finalcut schreibt: "Das ist eben die Gefahr bei der heutigen Technik, man verlässt sich zu sehr darauf. Ruhig einmal öfter absteigen und mit dem Zollstock Legeabstand und Tiefe nachmessen, aber das wirst du beim nächsten mal wohl von selbst machen. Den Mais würde ich stehen lassen."
Alle Beiträge hier:              http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/31864/page/1/
 
Auch interessant