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Dorf und Familie

landlive.de: Das Ende des Biomarktes und Pseudoexperten-Schikanen

Externer Autor
am
07.05.2011

Gleich mehrere Vorschläge Grüner Politiker sorgen für Empörung und Diskussion. Aber auch über fachliche Themen wie das Desinfizieren wurde diskutiert.

Kälberbox richtig desinfizieren
 
Nudelsuppe fragt im Forum Rind: "ich wollte mal was zu der Desinfektion von Kälberboxen fragen. Nachdem ich die Boxen gemistet habe und von den Strohresten gesäubert habe, besprühe ich die Boxen schonmal mit Wasser und dann nochmal die Wände und Boxen mit alkalischen Melkmaschinenreiniger (blau) der dann einweichen kann. Gewaschen wird mit einem Hochdruckreiniger und warmen/heißen Wasser. Nun meine eigentlichen Fragen, werden die Kälberboxen nur durch das Austrocknen also durch nicht sofortige Neubelegung desinfiziert? Wobei desinfiziert hier eindeutig in „ „ gesetzt werden muss denke ich.Tut der Reiniger auch noch was dazu?" Viehdoktor schreibt: "Deine "Desinfektion" bringt nur ein bißschen Gewissensberuhigung. Besser wäre es, wenn Du die leeren Boxen an der Sonne trocknen könntest. Denn die UV-Strahlen wirden "desinfizierend". Hast Du denn Probleme im Kälberbereich, die Du durch die Desinfektion beseitigen willst? Heißes Wasser zur Reinigung ist nicht verkehrt, aber dann kannst Du Dir den Melkmaschinenreiniger sparen. Da gibt es spezielle Reinigungsmiitel, die besser sind" Koni meint: "Ich hab mal Gelesen, daß durch eine gewissenhafte Reinigung 98% der Keime und Erreger abgewaschen werden und wenn man keine großen Probleme mit den Kälbern hat diese Reinigung ausreicht. Wir waschen unsere Iglus mit dem Hochdruckreiniger und stellen sie aufgeklappt an die Südseite unter freiem Himmel auf bis zur nächsten Belegung. Vor einer Neubelegung staube ich sie kräftig mit Kalk (Desikal oder andere) ein Vorsicht bei reinem Brandkalk kann sich entzünden" darauf Mim: "Das ist richtig. Wer desinfizieren will - will eben Restkeime gen minimal/Null haben. Dabei ist Desinfektion so speziell/Fachkenntnis wie Pflanzenschutz - wer ein spezielles Problem hat muss auch die Persistenz des Erregers kennen und/oder die Besonderheiten der Wirkstoffe/Einsatz. Häufig - so meine praktische Erfahrung - wurde "irgendwas" genommen (was Landhandel xyz da hatte) und sich dann gewundert, das die Desinfektion nicht den gewünschten Erfolg brachte."

Das Ende des Biomarktes ?

Die Aussage von Christian Meyer, Sprecher für Verbraucher-, Natur- und Tierschutz der Grünen im Landtag: "Der Preis für Bioprodukte schreckt einfach immer noch ab. Und wir kommen nur über das Geld an die Leute ran" veranlasst Hoschscheck  zu diesem Thema, sie schreibt dazu: "Damit hätte der Bio_Markt seine Jungfräulichkeit verloren. Wer angetreten war eine über den Erlös für sein Produkt sich zu entlohnen muss nun feststellen seit dem es Bio in Supermärkten gibt droht auch der Biobauer finanziell auszubluten. Jetzt gilt es sich vom Systemkuchen einen großen Teil abzuschneiden. Bio definiert sich doch selbst als besseres Produkt, das seinen Preis wert ist." Freisinger meint dazu: "Ich hoffe,dass die Grün-Wähler unter uns Biobauern merken,wo die Reise hingeht... Biozwang für ALLE Landwirte...Preise bleiben unten und weiterhin subventionieren.Ich möchte dem "Burschen" schon mal gerne die Leviten lesen." Und DWEWT schreibt: "Meyer spreicht nicht vom bestehenden, sondern von dem von den "Grünen" geplanten Bio-Markt. Die Illusion, einen Grossteil der ldw. Betriebe in die Öko-Produktion zu überführen, ist aber nur noch bei wenigen Politikern dieser Partei vorhanden. Die wesentlich grösseren ökologischen Effekte, lassen sich mit weiteren Auflagen im Konvi-Bereich erzielen. Mit der Nichtausdehnung des Öko-Anbaus nimmt der Druck auf die Politik zu, es den Konvi-Kollegen schwerer zu machen. Das ist zwar nicht okay, aber so ist das Leben."
diskutieren Sie mit:              http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/32167/page/1/

Neues von der Next-Redaktion

Unser Star für Schweden
 
Mit diesem Blog begleitet das Jugendmagazin Next, Sebastian Körkel (22) zur Weltmeisterschaft im Leistungspflügen ins schwedische Lindevad.
Zum Blog gehts hier:                         http://agrarheute.landlive.de/blogs/entries/4360/           
 
Welcome to Brazil!
Unser Reisereporter Stefan Funke ist mit der Evangelischen Landjugend drei Wochen in Brasilien umhergereist. Sein heißer Tipp: Unbedingt Platz im Koffer behalten, denn Shoppen in Brasilien ist günstig und einfach toll! Für Fragen rund um Landwirtschaft, Land und Leute steht er hier im Forum gerne zur Verfügung. Also, was wollt ihr wissen?
http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/32299/page/1/

Unsere Umfrage - Eure Meinung!
Wie funktioniert eigentlich Landwirtschaft? Und wie können wir den Verbrauchern zeigen, wie gut und verlässlich die deutschen Landwirte arbeiten?
http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/32296/page/1/
 

Tierschutzgesetz: Jeder ist ein Experte...Jipie....

Der Vorstoß von NRW, das Tierschutzvereine in Zukunft schon im Vorfeld von Genehmigungsverfahren klagen sollen können bringt Darky auf die Palme: "Darf in Deutschland jeder seinen Senf dazu geben? es stinkt mir einfach wahnsinnig, das in Deutschland im Grunde der der Dumme ist, der sich was aufbauen will und jeder der das nicht will und lange weile hat kann einem ans Bein pinkeln." Ziegenpeter darauf"...und dann das billigste Fleisch im Regal kaufen, das man finden kann. Ich frage mich bei solchen Ideen immer, wie da noch von Landwirten verlangt werden kann, sich dem Markt und der Marktwirtschaft zu stellen." Friesolde ist da der selben Meinung: "Ja, eine Ausbildung oder gar das Studium zum Landwirt ist unnötig und völliger Quatsch. Jeder kann Landwirtschaft, besonders Tierzucht und alle haben weitaus mehr Wissen und Erfahrung als ein "dummer Bauer". Der wirtschaftet sowieso zu teuer. Das ewige Diskutieren mit den Pseudofachleuten ist so mühselig und im Endeffekt vertane Zeit. Vor unserem Stallbau waren ganz plötzlich geschützte Gelbbauchunken im angrenzenden Tümpel gefunden worden, die gab es in unserer Region noch nie. Haben aber auch nur wenige, ausgewählte "Fachleute" gesehen." 
mehr hier:                                http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/32289/page/1/


Rot/Braunes CCM! Schlecht? Oder noch Verfütterbar??

Marc89 wendet sich mit einem Problem an die Community: "Haben heute unsere CCM Miete aufgedeckt. Das CCM haben wir zugekauft vor der Ernte und es dann auf einem Nachbarbetrieb im Silo einsiliert. Heute haben wir das Silo aufgemacht, da wir es morgen Zuhause neu einsilieren wollen. Jetzt haben wir festgestellt, dass mitten durch dem Silo ein Braun/Roter streifen duch geht. Oberhalb der Streifens ist das CCM sehr trocken und unterhalb des Streifens hat das CCM normale Feuchtigkeit. Jetzt ist die Frage, kann mir einer sagen, woher das kommt, was es ist und ob wir es noch an unsere Mastschweine verfüttern können?" Darky schreibt dazu: "naja....klingt für mich nach ner vergärten Stelle die heiß geworden ist...das erklärt die Trockenheit darüber durch den Kamineffekt der warmen Luft. War darüber ne nicht dichte Stelle? Was sagt die sensorische Prüfung? Riecht oder schmeckt es schlecht? Ich scheue mich bei sowas im Zweifelsfall nicht davor, mal ne Hand voll zu knabbern, der eigene Mund und die Nase sind bei sowas die besten Ratgeber. Wenn du es nimmer essen würdest, dann lass es auch bei Tieren weg, besser is das." Muensterlaendler meint: "Auf keinen Fall füttern. Eben beim Holen mit der Handschüppe wegstechen und ab auf den Mist damit."
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weitere interessante Themen

http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/32187/page/1/

Frosthärte beim  Mais
http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/32243/page/1/

Energiekonzern Eon kauft Nutzflächen bzw. übernimmt Grundschulden für Flächen
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