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Dorf und Familie

landlive.de: Phantomkühe und der neue Landfrauenchannel

Externer Autor
am
16.04.2011

Der Milchskandal in Italien war natürlich im Gespräch, aber auch die beginnende Spargelernte sowie jede Menge Themen für die Frau vom Lande.


Milch von Phantomkühen - Subventionsbetrug in Italien
 
"Ich bin bei Spiegel online auf diesen Bericht gestoßen:" schreibt Arcus und zitiert: "Es könnte lustig sein, wenn es nicht um so viel Geld ginge: In Italien wird die Milch von 300.000 Kühen verkauft, obwohl sie uralt sind - oder längst tot. Polizeifahnder vermuten einen Milliardenbetrug mit EU-Subventionen, in den auch staatliche Stellen verstrickt sein sollen...." automatix antwortet darauf: "Immer wieder interessant, was woanders trotz Kontrollwahnsinn der EU geht" Und Belarus550 merkt an: "Wenn es irgendwie und irgendwo Geld praktisch für lau gibt, ist man einfallsreich. Beschi.... wird doch überall... Im großen Maßstab. Deshalb sollten ganz viele Subventionen auf den Prüfstand. Ich meine damit nicht nur die LW. Spontan fällt mir die letzte Abwrackaktion bei uns ein." Auf die Frage von Freigeist: "ich habe das Betrugs-System trotzdem nicht ganz verstanden. Bekommen die Milchprämie pro Kuh ausbezahlt? Wozu sonst sollten da Kühe gemeldet bzw. auf dem Papier gehalten werden?" antwortet Matthias: "Ich habe es eher so verstanden, Die Milch die verarbeitet worden ist ist irgendwo billig als Milchpulver schwarz eingeführt worden. Da die Milch aber offiziell von italienischen Kühen stammt und in Italien ja der Staat die Superabgabe zahlt (und das nicht zu wenig) ist dem italienischen Steuerzahler ein Milliardenschaden entstanden."
mehr hier:                            http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/31649/page/1/

Die Landfrauen haben jetzt ihren eigenen Bereich auf Landlive.de

Der  Channel Landfrauen  startet auf Initiative der bayrischen Landfrauen und bietet  den speziellen Themen und Probleme der Bäuerinnen ein Forum. Wobei durchaus auch die  männliche Meinung erwünscht sind. Hier ein mal ein paar Themen die letzte Woche diskutiert wurden:
 
Gemüsegarten Lust oder Frust?
http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/31580/page/1/

Frau und Traktor - wie gut könnt ihr Traktor fahren?

Futterpreise! wo geht die Reise hin?

"Wer von euch kann mir sagen wo es noch Futter zu kaufen gibt wo man mindestens Kostenneutral mit Mästen kann!" das fragt  Masti09 und schreibt weiter: "Oder habt ihr alle noch Kostengünstige Kontrakte? Kauft Ihr die Ferkel billiger ein? Ich brauch ne Resonanz wie andere Betriebe damit umgehen! Oder verdient Ihr alle noch Kohle und braucht euch keine Sorgen machen. Hab mal angefragt was das futter ab jetzt kostet und komme im schnitt auf 28 Euro!" Darauf antwortet Muensterlaendler: "Wer damit nicht klar kommt, sollte besser aufhören. Wer übrigens vor kurzem zugekauft hat, konnte den Futterpreis um ca. 2,50€ senken. Das sind dann schnell ca. 6,75€ Mastschwein. Ansonsten sollten wir uns über hohe Getreidepreise freuen, da die Märkte zwangsläufig zusammenhängen und damit langfristig alle Preise nach oben ziehen. Und gegen eine höhere Wertschöpfung hat wohl kein Landwirt etwas einzuwenden." Und 240236 meint: "Deckungsbeiträge in der Mast sehen ja noch gut aus, weil einen Großteil der hohen Futterkosten der Mäster durch die gestiegene Spanne Ferkel - Mastsau der Ferkelerzeuger trägt." Darauf wiederum Muensterlaendler: "Der Preis fürs Ferkel wie auch fürs Mastschwein bildet sich am Markt, dadurch ergeben sich Schwankungen in die eine wie in die andere Richtung. Das die jetzige Situation von Schweinehaltenden Betrieben nicht allzulange Durchzuhalten ist, ist auch klar.  Warten wir mal den Sommer ab, dann wissen wir mehr. Bei der letzten Futterpreishause kam die Reaktion am Schweine, wie auch am Milchmarkt, erst mit ca. einem Jahr Verzögerung."
die gesamte Diskussion:         http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/31612/page/1/

Hurra, hurra, der Spargel ist da!

Muensterlaendler schreibt euphorisch: "Und wieder geht die Spargelernte mit dem schönen Wetter los. Er reckt und streckt sich, die ersten Köpfe stoßen durch, hurtig hurtig ab ins Feld. Der erstgeerntete landete natürlich im Magen des Bauern, lecker! Ab Morgen startet der Verkauf. Ich wollte mal hören, ob noch jemand Spargel anbaut, weiterverkauft, verarbeitet? Regionale unterschiedliche Preise wären auch mal interessant, (gerne auch per PN), nachdem hier aktuelle Preise aus München von ca. 30€/kg kurz für Erheiterung sorgten." Nixnutz antwortet darauf: "Hier gibt es Informationen über die Spargelernte in einem der deutschen Hauptanbaugebiete. 1-a-Sortierung kostet demnach aktuell hier € 13,--. Bald wird in diesem Zusammenhang sicherlich auch das Thema "Hungerlöhne" behandelt werden." Und Teddybaer14 schreibt: "Bei uns im Knoblauchsland bei Nürnberg haben wir auch letzten Samstag schon mit der Ernte begonnen. Allerdings ohne Bodenheizung, nur mehrfach abgedeckt. Der Preis ist zur Zeit bei 8 - 11 € für 1er Ware. Großkunden etwas weniger, Direktvermarktung auch mal bis 14 €. Aber ich denke wenn das Wetter einigermaße so bleibt, wird sich der Preis in kürze bei 5 - 7 € einpendeln wie im Vorjahr eben auch"

Trockenfermentationsanlagen

bioOpi fragt: "Ich suche schon seit längerem einen Weg, mein Grünland und den Klee im Ökobetrieb zu verwerten. Nun bin ich auf die Trockenfermentation gestoßen. Da ich mir denke, dass es hier mit Schmutz weniger Probleme geben dürfte. Hat jemand Erfahrung mit dem System?" DWEWT antwortet darauf: "Ich hatte mal eine Trockenfermentationsanlage für meinen Betrieb kalkuliert. Basis war das System von Viessmann. Es ging um 4 Trockenfermenter die zu 60% mit Festmist, aus meiner Tierhaltung (Rinder) und zu 40% mit Grünschnitt von Naturschutzflächen beschickt werden sollten. Knackpunkt war, dass der Mist relativ frisch sein muss, was bei meinem Tiefstall schwerlich machbar ist. Ausserdem verwende ich offensichtlich zu viel Stroh, sodass die kalkulierte Gasausbeute zu gering war. Insgesamt hat es sich nicht gerechnet." und gibt weiterhin zu Bedenken: "Du musst ja, um den Betrieb über das ganze Jahr hindurch aufrechterhalten zu können, die entsprechenden Substrate auch konservieren. Reiner Kleeaufwuchs ist sehr schlecht zu silieren. Auch mit den entsprechenden Silierhilfsmitteln gelingt es nur halbwegs. Es bleibt eigentlich nur das Gemenge aus Klee und Gras. Das gilt grundsätzlich für Leguminosen. Dazu kommt, dass diese Futterleguminosen recht feucht geerntet werden, du auf der anderen Seite aber gehalten bist, nur Substrate mit mind. 30%TM einzusetzen. Es ist halt ein wenig eine Gradwanderung."
Diskutieren sie mit:              http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/31669/page/1/

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