Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Behauptungen des Deutschen Tierschutzbüros

Landwirt vor Gericht: Angeblich Demo vor Tönnies mit Traktoren gestört

Polizisten auf einer Demo vor dem Tönnies Schlachthof
am Mittwoch, 23.11.2022 - 12:15 (Jetzt kommentieren)

Ein Landwirt muss sich in Nordrhein-Westfalen vor Gericht verantworten. Er habe angeblich eine Demo von Tierrechtlern vor dem Tönnies Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück gestört.

Ein Landwirt muss sich vor dem Amtsgerichts Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen verantworten. Der Grund: Er soll mit rund 30 Kollegen versucht haben, mit mehreren Traktoren eine Demonstration von Tierrechtlern zu unterbrechen. So der Vorwurf des Deutschen Tierschutzbüros.

Bei der Aktion soll er Aktivisten beleidigt haben und sogar handgreiflich geworden sein, berichtet die Neue Westfälische Zeitung (NWZ).

Mit Traktoren Demonstration von Tierrechtlern gestört

Es handle sich laut NWZ um den Betreiber einer Schweinemastanlage, der Tönnies zugeliefert hatte. Der Mann habe laut Anklage eine polizeilich genehmigte Demonstration von circa 15 bis 20 Tierrechtlern massiv gestört. Er sei zusammen mit anderen Landwirten mit Traktoren vorgefahren. Diese „Gegendemo“ sei bei der Polizei nicht bekannt beziehungsweise angemeldet gewesen. Auch Beleidigungen seien gefallen, behauptet zumindest das Deutsche Tierschutzbüro in einer Pressemitteilung.

Ihm werde ein Vergehen gegen Paragraf 21 des Versammlungsgesetzes vorgeworfen, wie es laut Zeitung in einer Mitteilung des Gerichts heißt. Die öffentliche Verhandlung beginnt am 05. Dezember am Amtsgericht Rheda-Wiedenbrück.

Mit Material von Neue Westfälische Zeitung (NWZ)

Kommentare

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...