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Kuh im Bahngleis

Landwirt sauer nach Sabotage: Wiederholt Weidezaunstrom abgestellt

Eine Kuh neben einem Bahngleis
am Mittwoch, 04.05.2022 - 09:32 (Jetzt kommentieren)

In Nordrhein-Westfalen kam es am Montag wegen einer Kuh zu einer Streckensperrung. Unbekannte hatten wiederholt den Strom des Weidezauns abgestellt.

Wie die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin berichtet, kam es am Montag zu einem wiederholten Fall von Sabotage an einem Weidezaun in Pulheim in Nordrhein-Westfalen.

Die Bundespolizei Köln musste ausrücken, um eine freilaufende Kuh aus dem gefährlichen Gleisbereich zu entfernen. Das ausgebrochene Tier verursachte eine halbstündige Streckensperrung. Der Grund des Ausbruchs ärgerte besonders den Landwirt und Besitzer der Kuh.

Kuh ausgebrochen: Wiederholt Zaunstrom abgestellt

Wie die Beamten melden, kam es gegen 10:45 Uhr in Pulheim zu einer Sperrung der Bahngleise. Grund hierfür war eine freilaufende Kuh, welche sich im Gleisbereich befand. Eine Streife der Bundespolizei Köln konnte das Tier vor Ort mit dem eingetroffenen Besitzer zurück auf seine Weide geleiten.

Der Halter gab an, dass der Wiederkäuer aufgrund des abgestellten Zaunstroms diesen durchbrechen konnte. Dies sei in letzter Zeit häufiger vorgekommen und er vermutete, dass Unbekannte hierfür verantwortlich seien.

Rinder im Gleis: Zusammenstoß mit Bahn verhindert

Erst am 09.02. war die Bundespolizei Köln in ähnlicher Angelegenheit vor Ort eingetroffen, da damals drei Rinder des selben Besitzers an den Bahngleisen standen.

Zum Glück konnten damals so wie auch am Montag die Tiere sicher geborgen und ein Zusammenstoß mit einer Bahn verhindert werden.

Mit Material von Bundespolizeidirektion Sankt Augustin


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