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Landkreis Wolfenbüttel

Landwirt verhinderte Flächenbrand durch Brandschneisen

Brandschneise und abgebrannte Scheune aus Vogelperspektive
am Dienstag, 10.08.2021 - 11:55 (Jetzt kommentieren)

Im niedersächsischen Hornburg drohte ein Scheunenbrand auf ein benachbartes Stoppelfeld überzutreten. Durch das Ziehen von Brandschneisen konnte ein Landwirt den Schaden auf die Scheune begrenzen.

Scheune in Brand

Der Großbrand ereignete sich laut Bericht der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hornburg in der Nacht von Sonntag (08.08.) auf Montag (09.08.). Neben der Hornburger Feuerwehr waren Einsatzkräfte aus Gielde, Schladen und Werlaburgdorf (Landkreis Wolfenbüttel) sowie aus Osterode (Landkreis Göttingen) am Löschen des Vollbrandes beteiligt.

Nach Angaben der Hornburger Feuerwehr war in der Dunkelheit der Scheunenbrand bereits gut sichtbar als das erste Fahrzeug ausrückte. Kurz nach Eintreffen des zweiten Fahrzeugs sei die Scheune komplett zusammengebrochen.

Bis alle Kräfte die Einsatzstelle am Ortsausgang Hornburg verlassen konnten, seien etwa zwölf Stunden vergangen.

Landwirt war rechtzeitig zur Stelle

Einsatzkräfte der Feuerwehr und Landwirt mit Bagger

Ein ortsansässiger Landwirt sei mit einem am Schlepper angekoppelten Grubber zur brennenden Scheune gefahren, um in das angrenzende Stoppelfeld Brandschneisen zu ziehen. Teile des Ackers hätten durch den Funkenflug bereits Feuer gefangen. Ein Flächenbrand habe unmittelbar bevorgestanden.

Durch die Erhöhung des Alarmstichworts auf F4 seien die noch nicht alarmierten Einsatzkräfte der Gemeinde Schladen-Werla hinzugezogen worden. Gemeinsam arbeiteten die Feuerwehrleute an der Brandbekämpfung und Wasserversorgung.

Weiter berichtet die Hornburger Feuerwehr von einem weiteren Landwirt, der zum Sonnenaufgang mit einem Bagger anrückte, um die zerfallene Halle und das darin gelagerte, brennende Stroh auseinander zu ziehen.

Nachdem der Einsatz beendet war, entzündeten sich wieder kleine Glutnester, weshalb die Hornburger Feuerwehr noch einmal zur Brandstelle fuhr.

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