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Straftat

Landwirt soll Viehdiebstahl vorgetäuscht haben

Fleckvieh im Stall
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Eva Eckinger, agrarheute
am
22.03.2017

Ein Landwirt meldete im Januar den rätselhaften Diebstahl von 12 Rindern aus seinem Stall in Bayern. Nun verdächtigt die Polizei den Mann, die Straftat vorgetäuscht zu haben.

Ein Rinderdiebstahl bei Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm gab seit Januar diesen Jahres Rätsel auf. Ein Landwirt hatte die Tat bei der Polizei gemeldet. Aus seinem Stall seien in der Nacht zwölf Tiere verschwunden. Die Polizeiinspektion sieht den Fall nun als geklärt.

Der Mann wird verdächtigt, den Viehdiebstahl vorgetäuscht zu haben. Er habe sich einer Veterinärkontrolle entziehen wollen.

Kontrolle durch Veterinäramt: Diebstahl vorgetäuscht

Nach umfangreichen Ermittlungen durch den Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Weißenhorn liegen jetzt verdichtende Verdachtsmomente gegen den Landwirt vor, den Diebstahl seiner zwölf Kühe nur vorgetäuscht zu haben, berichten die Beamten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand lag die Motivation für diese falsche Anzeigenerstattung in einer bevorstehenden Kontrolle des Veterinäramtes.

Rinder verschwunden, Ermittlungen gegen Landwirt

Bei dieser Kontrolle wäre der Fehlbestand aufgefallen und hätte für Nachfragen gesorgt. Der Grund des Besuches durch das Veterinäramt waren Unzulänglichkeiten in der Tierhaltung, meldet Polizeiinspektion Weißenhorn.

Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen ist nun, wo die zwölf Tiere tatsächlich verblieben sind. Dies konnte bislang noch nicht geklärt werden. Gegen den Landwirt wird zwischenzeitlich wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

Mit Material von Polizeiinspektion Weißenhorn

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