Login

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Invasive Arten

Landwirt muss zahlen, weil er Nilgänse vertrieb

Eine Nilgansfamilie auf Gewässer
am Dienstag, 30.10.2018 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Um seine Aussaat zu schützen, vertrieb ein Landwirt im Februar Nilgänse mithilfe einer Schreckschusspistole. Nun muss er eine Strafe zahlen.

Invasive Arten wie Nilgänse sind oft eine Plage für Landwirte. Das erfuhr ein Frankfurter Landwirt am eigenen Leib. Um seine Aussaat vor den Gänsen zu schützen, hatte er die Tiere mit drei Schüssen aus einer Schreckschusspistole verjagt. Eine Spaziergängerin erschrak darüber so sehr, dass sie die Polizei verständigte.

300 Euro Strafe

Es stellte sich heraus, dass der 52-jährige Landwirt mit der Waffe seines verstorbenen Vaters geschossen hatte - den erforderlichen kleinen Waffenschein hat er allerdings nicht. Als Strafe muss er nun 300 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen, das Strafverfahren wegen verbotenen Waffenbesitzes wurde eingestellt. Der Landwirt wolle die Nilgänse künftig mit Händeklatschen und Autohupe vertreiben.

Mit Material von www.mittelhessen.de

Diese invasiven Tiere sind in Deutschland etabliert

Kommentare

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...