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Unfall

Landwirte bergen LKW nach Unfall

Unfall eines Rübenlasters in NRW
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Eva Eckinger, agrarheute
am
06.10.2017

Ein Sattelzug mit 25 Tonnen Rüben kippte in Nordrhein-Westfalen auf einen Acker. Landwirte übernahmen zügig die Bergung, lobt die Feuerwehr.

Aus bislang ungeklärter Ursache ist am späten Mittwochmittag ein 40 Tonnen schwerer Sattelzug bei Essen-Schuir von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Die Ladung aus 25 Tonnen Zuckerrüben sollte nach Appeldorn gebracht werden, ergoss sich jetzt jedoch auf einen Acker.

Der Fahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt und befreite sich selbst aus seiner Kabine, berichtet die Feuerwehr Essen.

Landwirte trieben mit Traktoren Bergung voran

Unfall eines Rübenlasters in NRW

Bevor der Havarist aufgerichtet werden konnte, pumpten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Kraftstofftank des Fahrzeuges leer. Etwa 320 Liter Diesel wurden in Kanister umgefüllt und dem Eigentümer übergeben. Zwischenzeitlich trafen einige Landwirte mit ihren Traktoren ein, um die Bergung des Unfallfahrzeuges voran zu treiben.

Zügig, aber mit der nötigen Gelassenheit schlugen sie Drahtseile und Ketten am LKW an, dann zogen insgesamt drei Traktoren gleichzeitig an und richteten den umgestürzten Zug zunächst auf.

Autokran dank Landwirten nicht mehr nötig

Dann schleppten sie ihn auf die Straße. Ein frühzeitig angeforderter Autokran kam gar nicht mehr zum Einsatz. Anschließend wurde das beschädigte Fahrzeug, weil nicht mehr fahrtüchtig, die Straße hinauf geschleppt. Eine abschließende Reinigung der Fahrbahn beendete den Einsatz nach rund vier Stunden, in dieser Zeit war die Fahrbahn vollständig gesperrt. Die Polizei ermittelt.

Mit Material von Feuerwehr Essen
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