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Kersbach

Landwirte helfen beim Löschen eines Großbrands im Forchheimer Wald

Feuerwehr löscht Waldbrand

Der Brand einer Feldscheune im Forchheimer Wald hat am Sonntag (14.08.) den Einsatz von 180 Einsatzkräften gefordert. Zudem half ein Dutzend Landwirte beim Löschen des Scheunenbrands. Sie brachten Löschwasser zum Einsatzort.

am Dienstag, 16.08.2022 - 11:26 (Jetzt kommentieren)

Gegen 22:30 Uhr am Sonntagabend wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert und zu einer brennenden Scheune in einem Waldstück am Ortsrand von Kersbach gerufen, wie die Polizei in Forchheim mitteilte. 

Vor Ort stellten die Rettungskräfte fest, dass es sich um einen Scheunenbrand handelte. Zunächst hatten die Rettungskräfte mit einem Flächenbrand gerechnet. Während der Lösch- und Räumarbeiten sperrte die Polizei die Staatsstraße 2243 im Bereich Kersbach ab.

Landwirte transportieren 90.000 Liter Löschwasser in Güllefässern zum Brandherd

Insgesamt waren 180 Mitarbeiter von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. Sie wurden von einem Dutzend Landwirten aus den Nachbarorten unterstützt, die rund 90.000 Liter Wasser in Güllefässern mit ihren Traktoren zum Einsatzort fuhren.

„Wir sind angerufen worden und versuchen mitzuhelfen, soweit es möglich ist. Wir bringen Wasser hierher, um beim Löschen zu helfen. Wir holen Wasser aus umliegenden Gewässern und bringen es hierher, weil der Wasserdruck hier zu niedrig ist, und versuchen damit das Ganze einzudämmen, damit es sich nicht weiter ausufert. Das ist auch im Interesse von jedermann, dass das Feuer sich nicht ausbreitet. Das stellt bei der momentanen Situation eine Gefahr dar“, sagte Hans-Joseph Schmitt, ein helfender Landwirt.

Gemeinsam konnten die Einsatzkräfte und die Landwirte verhindern, dass der Brand auf ein angrenzendes Waldstück übergriff. Das wäre sehr ungünstig gewesen, weil das Waldgebiet derzeit sehr trocken ist.

Hühner verenden und landwirtschaftliche Maschinen verbrennen

Ein Hühnerstall, der sich in der Scheune befand, brannte ab. Für die Tiere kam offenbar jede Hilfe zu spät, wie die Forchheimer Polizei mitteilte. Zusätzlich verbrannte das Feuer mehrere landwirtschaftliche Maschinen, die in der Scheune abgestellt waren. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Der Schaden wird auf eine sechsstellige Summe geschätzt.

Bisher ist die Brandursache noch ungeklärt. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mit Material von InFranken.de

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