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Wirtschaft

Landwirte kauften deutlich mehr Mineraldünger

Externer Autor ,
am
18.03.2014

Die Düngerpreise waren Ende 2013 auf einem Tiefstand. Aus diesem Grund stieg der Absatz von Düngemitteln im vierten Quartal deutlich. Der Verkauf von P-Dünger hat sich dabei verdoppelt.

Die deutschen Landwirte haben im vierten Quartal 2013 deutlich mehr Mineraldünger gekauft als im Jahr zur. So stieg der Absatz von Stickstoffdüngern an die Landwirtschaft Ende 2013 um 16 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Der Verkauf von P-Dünger hat sich sogar fast verdoppelt und auch Kalidünger wurde 10 Prozent mehr verkauft. Gleichzeitig waren die Preise für Mineraldünger im Schnitt um 12 Prozent niedriger als im Jahr zuvor und damit so niedrig wie zuletzt im Frühjahr 2011. Das zeigen aktuelle die Daten des Statistischen Bundesamtes.

Absatz von N-Düngern hat kräftig angezogen

Der Absatz von Stickstoffdüngern (in 1.000 Tonnen Nährstoff) an die deutsche Landwirtschaft hat im vierten Quartal 2013 deutlich um 16 Prozent zugenommen. Am stärksten gewachsen ist dabei der Absatz von Mehrnährstoffdüngern (NP-Dünger). Dieser hat sich im Vergleich zum letzten Jahr verdoppelt. Um 37 % zugenommen hat der Verkauf von flüssigem AHL-Dünger und der Absatz von Kalkammonsalpter (KAS) hat immerhin um 26 % zugenommen. Deutlich um 16 % zurückgegangen ist im vierten Quartal des Jahres 2013 hingegen der Absatz von Harnstoff.

KAS-bleibt wichtigster N-Dünger

Unter den Stickstoffdüngern war Kalkammonsalpeter (KAS) der wichtigste Einzeldünger. Insgesamt wurden 37 Prozent des Stickstoffs in Form von KAS verkauft. Der Absatz von Harnstoff erreichte einen Anteil am Gesamtverkauf von Stickstoffdüngern von etwa 21 Prozent. In Form von AHL-Dünger werden etwa 10 Prozent am Stickstoffdüngerabsatz abgedeckt. Der Einsatz von NP-Dünger ist im vierten Quartal auf einen Anteil von rund 7 Prozent gestiegen.
 

Nachfrage bei P-Düngern verdoppelt

Der Absatz von Phosphordünger an die Landwirtschaft hat sich im vierten Quartal 2013 (im Vergleich zum Vorjahr) fast verdoppelt. Ihren Phosphordünger kauften die deutschen Landwirte nach den Daten des Statistischen Bundesamtes überwiegend in Form von NP-Dünger (als Mehrnähstoffdünger). Der Anteil von NP-Dünger am gesamten P-Düngerabsatz lag bei drei Vierteln (78 %) des Gesamtabsatzes.
 
 
Hinzu kommen weitere Mehrnährstoffdünger wie NPK-Dünger (13 %) und PK-Dünger sowie außerdem auch Superphosphat. Im ersten Quartal 2013 war der Absatz von Mehrnährstoff-P-Düngern deutlich um 20 Prozent zurückgegangen.
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