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Rettungsaktion

Landwirte retten bedrohte Kiebitze

Kiebitz Jungvogel
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Eva Eckinger, agrarheute
am
06.07.2018

Als auf ihrem Maisacker die Nester einer bedrohten Vogelart gefunden wurden, überlegten sächsische Landwirte nicht lange. Zusammen mit Experten erreichten sie einen spektakulären Bruterfolg.

Wie die Zeitung Freie Presse berichtet, ist es unter anderem Landwirten in Sachsen zu verdanken, dass eine bedrohte Vogelart wieder brütet. Und zwar auf dem Maisacker. Dort haben Kiebitze eine neue Heimat gefunden. Der erste Nachwuchs ist bereits geschlüpft und in den Lüften unterwegs.

Kiebitz auf dem Acker: Spektakulärer Bruterfolg

Erst kürzlich konnte ein Ornithologe beobachten, wie ein junger Kiebitz über einen Acker im westsächsischen Landkreis Zwickau flog. Die Brut war also erfolgreich, erklärt er gegenüber der Zeitung erfreut. Ein Mitarbeiter der Naturschutzbehörde bezeichnete dies gar als einen "spektakulären Bruterfolg". Seit rund 15 Jahren sei dies im Landkreis das einzige Vorkommen, berichtet er der Freien Presse.

Agrarbetrieb kümmert sich um Kiebitze

Entdeckt wurden die Kiebitze im April auf einem Maisfeld. Bei den Mitarbeitern des Agrarunternehmens, die den Acker bewirtschaften, wurde dann auch schnell ein Ansprechpartner gefunden, wie die Zeitung erklärt. Frau Knüpp, verantwortlich für den agronomischen Bereich im Landwirtschaftsunternehmen, wusste laut Freier Presse sofort um die Bedeutung der Vögel.

Landwirte haben etwas für Natur übrig

Die Zeitung zitiert Frau Knüpp weiter: "Wer so viele Jahre wie ich in der Landwirtschaft arbeitet, der hat auch etwas für die Natur übrig. Wir arbeiten auf unseren Feldern nach bestem Wissen und Gewissen, auch was den Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln angeht. Keine Frage, dass wir das Kiebitzprojekt unterstützt haben."

Misthaufen als Nahrung für Vögel

Als erste Maßnahme mussten auf dem großen Acker die Nester gefunden werden. Jedes Nest sei dann mit Stangen weiträumig markiert worden. Wie die Freie Presse erklärt, wurde anschließend der Traktorfahrer informiert, um die Brutstätten großzügig zu umfahren.

Doch damit nicht genug: Als Nahrung für die Kiebitze legten die Landwirte in der Nähe der Nester einen Misthaufen an. Denn auf dem trockenen, harten Maisacker hatten sie kaum eine Chance, Futter zu finden, erklärt ein Experte gegenüber der Zeitung.

Wie ein Mitarbeiter der Naturschutzbehörde meint, sei dies ein hervorragendes Beispiel für eine gute Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Ehrenamtlichen.

Mit Material von Freie Presse

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