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Wirtschaft

Landwirtschaft in der Presse

hek
am
01.10.2014

Werra erst 2075 mit "Süßwasserqualität - Ostbecken des Aralsee ist trocken - Schaupflügen mit Oldtimern - Jakobskreuz-Kraut breitet sich aus - Agrarthemen in der Presse vom 25. September bis 01. Oktober.

 
Die Rhein-Main-Zeitung (29. Sep) schreibt über die Salzbelastung in der Wera. Dabei spielt auch der Kalikonzern K+S eine Rolle. Nun sollen Projekte angestoßen werden, um den Fluss wieder sauber zu bringen:

"Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des in Kassel ansässigen Düngemittelkonzerns K+S, Norbert Steiner, präsentierte die (hessische Umwelt-) Ministerin (Priska Hinz) in Wiesbaden einen "Vier-Phasen-Plan", mit dem Werra und Oberweser in 60 Jahren "Süßwasserqualität" erreichen sollen. Derzeit sind die beiden Flüsse noch stark mit Abwässern der Kali-Industrie in Osthessen und Thüringen belastet. K+S erklärt sich in der Vereinbarung, die nach Angaben von Hinz in seit Anfang Mai laufenden Verhandlungen erreicht wurde, bereit, in den nächsten Jahrzehnten rund 400 Millionen Euro zu investieren."
Das Ostbecken des Aralsee ist in diesem Jahr erstmals trocken. Dies zeigen Satellitenbilder, die auf Spiegel online (27. Sep) zu sehen sind:

"In den Fünfziger- und Sechzigerjahren ließ die sowjetische Regierung den Amudarja erneut umleiten, und mit ihm auch den Syrdarja. Die beiden größten Flüsse der Region sollten Baumwoll- und Reisfelder bewässern. Noch 1965 erreichten den Aralsee jedes Jahr 50 Kubikkilometer Süßwasser - in den frühen Achtzigerjahren war der Zustrom völlig versiegt."

Schaupflügen mit Oldtimern

Die Neue Osnabrücker Zeitung (29. Sep) berichtet über den besonderen Charme eines Oldtimer-Schaupflügens:

"Wenn ein Gemisch aus Öl und Diesel in der Luft liegt, dröhnende Motoren sich ihren Weg bahnen und blank geputzte Pflüge, Eggen und Walzen von ebenso glänzenden Oldtimern gezogen werden, dann fühlen sich Traktorfans heimisch. So auch jetzt beim Schaupflügen der Oldtimer-Freunde in Tinnen."

Jakobskreuz-Kraut rückt voran

Die Stuttgarter Zeitung (25. Sep) berichtet über die Ausbreitung des gefährlichen Jakobskreuz-Kraut. Die Inhaltsstoffe sind besonders für Pferde und Rinder gefährlich:

"Das gelb blühende Kraut, das an günstigen Standorten eine stattliche Größe erreicht, enthält sogenannte Pyrrolizidin-Alkaloide, die der tierische und menschliche Stoffwechsel in unterschiedlichem Maß in der Leber zu hochgiftigen, krebserregenden Substanzen umwandelt. [...] "Ich kann nicht verstehen, dass das Problem noch immer nicht ausreichend ernst genommen wird. In der Schweiz und Großbritannien muss das Kraut gezielt bekämpft werden, während es hier immer noch stark auf dem Vormarsch ist", sagt die Tierhalterin (Elke Rommel) und macht auch in ihrem Umfeld auf die Problematik aufmerksam.
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