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Ernährung und Gesundheit

Aus dem Leben eines Leasing-Schweins

Krenn
am
05.12.2013

Die Leser haben entschieden: 'Karl-Heinz' soll das gefleckte Leasing-Schwein der agrarheute-Redakteurin heißen. Noch ein knappes Jahr wird es in Lohnmast auf dem Biobetrieb Hausberg gehalten.

Ab heute trägt der Turopolje-Eber der agrarheute-Redakteurin den Namen 'Karl-Heinz'. Mag etwas altmodisch klingen, war aber für 170 agrarheute-Leser (26,5 Prozent) der Schweinename der Wahl. Der altdeutsche Name Karl bedeutet übrigens 'freier Mann' und ist daher sehr treffend, denn der Leasing-Eber wird sein gesamtes Leben im Freiland verbringen. Auch den Minustemperaturen trotzt das robuste Turopolje-Schwein, das einen deutlich höheren Fettanteil als konventionelle Schweine hat.
 
Daher rangierte an zweiter Stelle der Name 'Specki' mit 21 Prozent Stimmquote. Der Vorschlag 'Siska' des landlive-User ziegentom konnte die Leser nicht überzeugen (5,5 Prozent), obwohl der Name einen Hintergrund hat."Das Turopolje Schwein ist vermutlich über die Kreuzung aus Siska- und schwarzen englischen Schweinen (Leicester?) entstanden, welche unter Maria Theresia 1777 eingeführt wurden. In den folgenden 130 Jahren soll keine fremde Rasse ins Zuchtgebiet gebracht worden sein, so dass 1911 die Turopolje Schweine schon als selbständige Rasse angesehen wurden.", schreibt ziegentom.
 

Schwergewicht Karl-Heinz

Karl-Heinz ist nun 12 Wochen alt und der Schwerste des Wurfs. Er wog mit acht Wochen bereits 17 Kilo. Der Lohnmasthalter füttert momentan Kartoffeln, Kürbisse, Reste aus dem Gemüsegarten und Grasilage. Bis Ende des Jahres bleibt Karl-Heinz noch im Gehege seiner Mutter. Im neuen Jahr zieht er um in die Mastschwein-WG. Dort bleibt er bis zu seiner Schlachtreife im Oktober nächsten Jahres. Wir werden weiterhin regelmäßig aus dem Leben des Leasing-Schweins Karl-Heinz berichten. 
 
Aktuelle Bilder von Karl-Heinz findet ihr in der Bildergalerie siehe unten oder in unserer Mediathek...

Tierleasing: Biofleisch aus der Lohnmast

 
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