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Vorschriften

Maibaumtransport: Bußgelder vermeiden

Mangelhafte Ladungssicherung eines Baumes
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Eva Ziegler, agrarheute
am
27.04.2018

Bald wird wieder vielerorts in Deutschland ein Maibaum aufgestellt. Die Polizei warnt vor illegaler Beschaffung und falschem Transport. Es drohen hohe Verwarn- oder Bußgelder.

Wer in den nächsten Tagen einen Maibaum aufstellen möchte, sollte sich im Hinblick auf Beschaffung und Transport frühzeitig Gedanken machen. Damit es nicht zu Unfällen oder teuren Bußgeldern kommt, fassen wir einige Hinweise zusammen.

Teure Verwarn- oder Bußgelder drohen

Wer in der Nacht zum 1. Mai von der Polizei mit einer illegal geschlagenen Birke, einem nicht verkehrssicheren Transportfahrzeug oder einem schlecht gesicherten Maibaum auf dem Fahrzeug angetroffen wird, riskiert teure Verwarn- oder Bußgelder und ein Verbot der Weiterfahrt. Unter Umständen werden auch Straftatbestände erfüllt.

Maibaum: Vorsicht vor illegaler Beschaffung

Wer in den Wald geht und Bäume wild schlägt, macht sich des Diebstahls und der Sachbeschädigung schuldig. Damit es bei Kontrollen zu keinen Missverständnissen kommt, sollte die Quittung des Forstamtes mitgeführt werden.

Fahrzeuge mit Ladung: Transportvorschriften

Die einschlägigen Bußgeld- und Strafvorschriften bei Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit der Mainacht finden Sie hier. Neben ausreichender Beleuchtung bei Dunkelheit gilt für den Maibaumtransport:

  • Fahrzeuge mit Ladung dürfen nicht höher als 4 m und nicht breiter als 2,55 m sein.
  • Der Baum darf nach vorne nicht über das Fahrzeug hinausragen. Nur ab einer Fahrzeughöhe von 2,50 m sind 50 cm nach vorne erlaubt.
  • Nach hinten darf er höchsten 3 m hinausragen (bei Fahrtstrecken bis 100 km).
  • Ab einer Länge von über 1 m ist dieses mit einer 30 x 30 cm großen roten Fahne oder einem entsprechenden Schild zu kennzeichnen.
  • Fahrzeug/Zug samt Ladung darf nicht länger als 20,75 m sein.
  • Das Kennzeichen darf nicht verdeckt werden.

Regeln bei Personen auf Zugmaschinen

Aufstellen eines Maibaums

Es ist verboten, Personen auf Zugmaschinen ohne Sitzgelegenheit oder auf der Ladeflächen von Anhängern mitzunehmen. Aus einem zulassungsfreien landwirtschaftlichen Anhänger kann dann ein zulassungspflichtiger Anhänger werden.

Straftaten nach dem Pflichtversicherungsgesetz und dem Kraftfahrzeugsteuergesetz könnten dann einschlägig sein.

Der verbotene Personentransport auf Ladeflächen kann dazu führen, dass die vorhandene Fahrerlaubnis nicht mehr ausreicht. Fahren ohne oder mit der "falschen" Fahrerlaubnis ist eine Straftat.

Schadensersatzforderungen und Maifeier

Ein besonderes Augenmerk gilt auch beim Fahren unter Alkoholeinfluss, was im Vorfeld oder im Anschluss an die Maifeier vorkommen kann. Für Schäden beim Transport ist der Fahrer verantwortlich.

Ob Schäden durch einen unsachgemäßen Transport durch die Versicherung  gedeckt sind, ist fraglich. Unter Umständen stehen hohe Regressforderungen im Raum.

Mit Material von Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

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