Login
Politik EU

Martin Schulz: 'Ich will etwas bewegen'

von , am
28.01.2014

"Ich will etwas bewegen und für eine gerechtere Welt kämpfen", so Martin Schulz, Spitzenkandidat der SPD. Näheres über den Präsidenten des EU-Parlaments erfahren Sie im agrarheute.com-Lebenslauf.

Der französische Präsident Francois Hollande mit EU-Parlamentschef Martin Schulz. © Council of the European Union

Geburtstag

    20. Dezember 1955 in Hehlrath, damals Gemeinde Kinzweiler, heute Stadt Eschweiler

    Ausbildung

      1962 bis 1966 Grundschule
        1966 bis 1974 Heilig Geist Gymnasium, Würselen
          1975 bis 1977 Ausbildung zum Buchhändler

          Berufsleben

          • 1977 bis 1982 Buchhändler für diverse Verlage und Buchhandlungen
          • 1982 bis 1994 Gründung und Betrieb einer eigenen Buchhandlung in Würselen

          Politische Tätigkeiten

          Bundesweit:

          • 1974 Eintritt in die SPD
          • 1974 bis 1984 Engagement bei den Jusos, Vorsitzender des Juso-Stadtverbandes Würselen und Unterbezirks Kreis Aachen
          • 1984 bis 1999 Stadtratsmitglied im Rat der Stadt Würselen
          • seit 1984 Mitglied im Vorstand der SPD Kreis Aachen
          • 1987 bis 1998 Bürgermeister der Stadt Würselen
          • seit 1996 Vorsitzender der SPD Kreis Aachen
          • seit 1999 Mitglied des SPD-Parteivorstandes und Mitglied des Parteipräsidiums

          EU:

          • seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments
          • 1999 Europa-Wahlkampfleiter
          • 2000 bis 2004 Vorsitzender der SPD-Gruppe im Europäischen Parlament
          • 2002 bis 2004 Stellvertretender Vorsitzender der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas im Europäischen Parlament
          • seit Juli 2004 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament
          • seit Januar 2012: Präsident des EU-Parlaments

          Sonstige Aktivitäten/Persönliches

          "Ich will etwas bewegen und für eine gerechtere Welt kämpfen", begründet Martin Schulz sein Engagement in der Politik. Zu einem Eklat kam es am 2. Juli 2003 im Europaparlament, als Schulz Silvio Berlusconi für seine Doppelfunktion als Regierungschef und Medienunternehmer scharf kritisierte. Berlusconi hatte Schulz als Reaktion auf die Kritik vorgeschlagen, die Rolle des Kapo in einem KZ-Film, der in Italien gedreht würde, zu übernehmen. In der folgenden Debatte wollte Berlusconi seine Aussage jedoch als Witz verstanden wissen. Martin Schulz ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Schulz ist Fan des 1. FC Köln und liest gerne.

           Europawahl: Martin Schulz - Spitzenkandidat der SPD (28. Januar) ...
          Auch interessant