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Wirtschaft

Minister betonen Interesse an deutsch-russischem Handel

AgE/agrarheute
am
19.01.2015

Agrarminister Schmidt und sein russischer Kollege Fjodorow wollen schnellstmöglich die Zusammenarbeit beider Länder wieder intensivieren.

Ihr gemeinsames Interesse an einer Verbesserung der deutsch-russischen Beziehungen haben Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und sein russischer Amtskollege Nikolaj Wassiljewitsch Fjodorow betont. Beide Seiten stimmten darin überein, dass man die traditionell guten Beziehungen weiterhin pflegen sollte, sagte Schmidt nach einem Treffen mit Fjodorow am vergangenen Freitag im Rahmen der Grünen Woche.
 
Schmidt sagte, die Fachminister könnten die allgemeinpolitischen Schwierigkeiten nicht lösen. Bei einer Verbesserung der politischen Großwetterlage wolle man sehr schnell die Zusammenarbeit im Agrar- und Ernährungsbereich wieder intensivieren und den Warenaustausch zwischen den beiden Ländern verbessern, kündigte Schmidt an.

Teilnahme an IGW wird positiv bewertet

Seinen Angaben zufolge wollen Deutschland und Russland in nächster Zeit wieder veterinärrechtliche Inspektionen von Handelsbetrieben in den Bereichen Milch- und Rindfleisch sowie bei Schlachtnebenerzeugnissen aufnehmen. Schmidt verwies den Angaben zufolge auch auf die jahrzehntelange Unterstützung Deutschlands für die russische Landwirtschaft. Er sei weiterhin für eine gute Zusammenarbeit im Rahmen der Modernisierungspartnerschaft der beiden Länder, betonte der CSU-Politiker.
 
Die Teilnahme Russlands an der Grünen Woche und dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) wertet Schmidt als ein Signal, "dass von russischer Seite Interesse besteht, bei Zukunftsfragen im Bereich Landwirtschaft und Ernährungssicherung weiterhin mit Deutschland zusammenzuarbeiten".

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