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Geld aus Mist

Möbel und Geschirr aus Kuhfladen

Möbel aus Kuhmist von erth designs
© ah/agrarfoto.com/Instagram
von , am
13.09.2017

Eine britische Designerin stellt Möbelstücke aus Kuhmist her. Mit dieser lukrativen Idee ist sie nicht allein. Auch Geschirr aus Dung gibt es bereits.

Eine Britin stellt aus Kuhmist Möbelstücke her. Das ist kein Witz, sondern eine bereits lukrativ laufende Geschäftsidee. Die Studentin Sanelisiwe Mafa verzichtet bei ihrer innovativen Idee größtenteils auf Holz oder Plastik. Bei ihr entstehen Hocker oder Blumentöpfe aus Kuhfladen, wie das Nachrichtenportal web.de berichtet.

Kuhmist als Design-Material

Die angehende Produktdesignerin suchte neben nachhaltigen Materialien auch nach dem Besonderen, dem gewissen „Extra. Die Inspiration dazu kam schließlich aus Afrika, wo Kuhmist traditionell als Baumaterial verwendet wird.

"Ich wollte Möbel entwerfen, die zeigen, wie wunderschön sich Kuhmist als Design-Material verwenden lässt", erklärt Mafa laut web.de.

Kuhfladen in Wohnung trocknen

Die Herstellung der „kuhlen Stücke sei anfangs aber etwas unangenehm gewesen, gibt die 21-Jährige zu. Sie musste den Mist zunächst sterilisieren und in ihrer Wohnung trocknen. Erst dann konnte Mafa ein Bindemittel dazugeben und die Masse formen. Im Netz lassen sich die Prototypen der Designerin bewundern.

Geschirr und Möbel aus Kuhdung

Web.de verrät allerdings, dass die Britin nicht die Erste ist, die Dung zu Geld macht. Ein italienischer Landwirt produziert schon seit einiger Zeit Geschirr aus Kuhmist, das sogenannte Merdacotta (Deutsch: Gekochter Mist).

Und wenn die Einrichtung einmal nicht mehr gefallen sollte, so kann man damit ganz einfach den Garten düngen.

Mit Material von Web.de, erth designs

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