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Brandstiftung

Möglicher Feuerteufel: 360 Ballen in Flammen

Strohballen stehen in Flammen
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Eva Eckinger, agrarheute
am
21.07.2017

Drei größere Brandeinsätze in nur wenigen Kilometern Entfernung haben die Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen in Atem gehalten. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Wie die Polizei Wuppertal berichtet, haben mehrere Brandeinsätze größeren Ausmaßes die Feuerwehr und Polizei in Remscheid sowie Solingen am Dienstag und Mittwoch in Atem gehalten. Insgesamt gingen 360 Ballen in Flammen auf. Der Schaden liegt Schätzungen zufolge bei über 17.000 Euro, so die Beamten.

80 Heuballen brennen: Häuser evakuiert

In Solingen brannten am Dienstagabend gegen 21.10 Uhr auf einem Feld an der Straße Angerscheid circa 80 Heuballen. Durch die starke Rauchentwicklung mussten während der Löscharbeiten zwei angrenzende Häuser geräumt werden. Die Bewohner konnten nach Abschluss der Löschmaßnahmen wieder unverletzt zurückkehren.

Den entstandenen Schaden schätzten die Beamten hier auf etwa 4000 Euro.

Hoher Sachschaden: 250 Heuballen in Flammen

Kurz darauf folgte die nächste Brandmeldung. In Remscheid gingen an der Westhauser Straße ebenso am Dienstagabend gegen 22.15 Uhr auf  einem Feld etwa 250 Heuballen in Flammen auf. Nach ersten Schätzungen entstand dort ein Sachschaden von etwa 13.000 Euro. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Schon wieder: Silageballen brennen

Gestern Abend brannten dann erneut Silageballen in Remscheid. Eine Autofahrerin bemerkte gegen 23.40 Uhr im Bereich Buchholzen ein Feuer und informierte die Feuerwehr. Diese löschte den Brand, bei dem etwa 30 von 50 Ballen beschädigt wurden. Laut Remscheider Feuerwehr waren sofort drei Traktoren aus der Nachbarschaft vor Ort und halfen den Einsatzkräften.

Ermittlungen: War es Brandstiftung?

In allen drei Fällen dauern die Ermittlungen zur Brandursache an. Da Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, sucht die Kriminalpolizei Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen  Personen oder Fahrzeugen geben können. Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der  Telefonnummer 0202-2840 zu melden.

Mit Material von Polizei Wuppertal

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