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Wirtschaft

Moskau bietet Minsk gemeinsame Aktivitäten auf Drittmärkten an

aiz
am
22.02.2013

Minsk/Moskau - Die Vorteile der Mitgliedschaft Russlands bei der Welthandelsorganisation (WTO) sollen von russischen und weißrussischen Agrarproduzenten gemeinsam genutzt werden.

Das hat Russlands Landwirtschaftsminister Nikolai Fjodorow nach Gesprächen mit der Spitze des weißrussischen Agrarressorts in Minsk betont.
 
Darin hat Fjodorow auf neue Möglichkeiten für koordinierte Aktivitäten der Landwirtschaft beider durch einen Unionsvertrag verbündeten Länder an den Drittmärkten hingewiesen, berichtet die amtliche weißrussische Nachrichtenagentur Belta.

Agrarpotenzial besser nutzen

Das gemeinsame Agrarpotenzial könnte dadurch besser ausgeschöpft werden. Leonid Sajaz, Leiter des Minsker Landwirtschaftsministeriums, hob seinerseits hervor, dass der WTO-Beitritt Russlands keinerlei Einschränkungen für die Lieferungen von Agrar- und Ernährungsgütern auf den Markt des Unionspartners mit sich bringen würde. Im Gegenteil, so Sajaz, dürften die Ausfuhren von Fleisch- und Molkereierzeugnissen nach Russland nun diversifiziert und ausgeweitet werden, aber natürlich mit Rücksicht auf Interessen dortiger Produzenten.
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