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Dorf und Familie

Mysteriöses Verbrechen: Schwein gestohlen und geschlachtet

Externer Autor ,
am
01.05.2015

Ein Schwein ist in einer nächtlichen Aktion aus einem Freilandgehege gestohlen worden. Blutspuren weisen darauf hin, dass es anschließend geschlachtet wurde.

In Ulrichskirchen in Niederösterreich bot sich einer Schweinehalterin am Wochenende ein erschreckender Anblick, wie NÖN.at berichtet. Als Dagmar Leeb morgens ihre Tiere füttern wollte, bemerkte sie eine Blutspur.
 
Zudem befanden sich in ihrem Freilandgehege am Euroveolo Radweg nur noch vier von ursprünglich fünf Schweinen. Den Zaun hatte ein unbekannter Täter aufgebrochen und eines der Tiere entwendet.

Überall blutige Schleifspuren

Vermutlich hat der Täter das Schwein in der Nacht noch vor Ort gestochen oder zumindest schwer verletzt, wie Besitzer Günther Lee berichtet. Auch im Gehege seien Blutlachen zu finden. Das Blut entlang des Radweges, eine etwa 50 Meter lange Schleifspur, weist darauf hin, dass er es anschließend weggezerrt und ins Auto geladen hat.

Täter war kein Profi

Wie Leeb gegenüber NÖN.at meint, war bei der Tat kein Profi am Werk: "Man hätte das Tier an einer Stelle voll ausbluten lassen. Hier sind laufend immer wieder größere Blutlacken." Das häufige Absetzen des schweren Schweinekörpers deute für ihn auf eine eher schwächere Einzelperson hin.
 
Es ist der erste Diebstahl dieser Art in der Gegend. Seit zehn Jahren hält der landwirtschaftliche Betrieb der Leebs neben Schweinen auch Schafe und Hühner im Freien.

Nachbarschaft schockiert, die Polizei ermittelt

Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Geheges stellen sich darüber hinaus schwierig dar. Nicht nur Familie Leeb ist schockiert. Auch die Nachbarn sind beunruhigt über die bösartige Tat. Man hofft nun auf die Mithilfe von Zeugen und bittet um die Meldung verdächtiger Personen. Es handelt sich um grau-weiße Schweine, bei denen auch das Fleisch eine auffällige graue Färbung besitzt. Informationen und sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
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