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NABU-Weideprojekt: Rinder hungerten zu Tode

Bei dem NABU-Projekt "Wilde Weide" sind zum wiederholten Mal Rinder verendet. Der NABU weist die Verantwortung von sich.

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Katharina Krenn, agrarheute
am
25.04.2019

Es galt als Vorzeigeprojekt, als der Naturschutzbund 2015 im Naturschutzgebiet Rähden bei Dankmarshausen in Thüringen 19 Heckrinder auf die Weide ließ.

Seit einiger Zeit macht das Projekt "Wilde Weide" Schlagzeilen. Zahlreiche Rinder sind scheinbar verhungert. Bereits letztes Jahr zählte man 14 tote Rinder, im Februar dieses Jahres sind sechs weitere gestorben.

Wer ist verantwortlich?

Der Mitteldeutsche Rundfunk hat sich in der Sendung MDR investigativ das Projekt genauer angesehen und mit Zeugen gesprochen. Ein Informant hat bereits schon längere Zeit die Missstände beobachtet und festgestellt, dass die Tiere hungern. Auf seine Hinweise wurde kaum reagiert.

Jeder der Beteiligten weist die Verantwortung von sich. Der Experte der Deutschen Umwelthilfe für Naturschutzrecht, Dr. Götz Krapf, sieht genau darin das Problem: Es gibt zu viele Projektbeteiligte.

Mit Material von mdr/youtube
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