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Wirtschaft

Nachfragerückgang: Deutz korrigiert Umsatzausblick

pd
am
17.07.2012

Köln - Die europäische Schuldenkrise und die schwache Marktsituation in China machen der Deutz AG zu schaffen. Die erwarteten Ziele sind nicht erreichbar, das Unternehmen korrigiert seinen Ausblick.

Im Verlauf des zweiten Quartals hat sich beim Kölner Motorenhersteller Deutz die Nachfrage abgeschwächt und auch der Auftragseingang im Juli lag bisher unter den Erwartungen. Die bislang kommunizierten Ziele für das Geschäftsjahr sind damit "aus heutiger Sicht nicht mehr erreichbar", teilt das Unternehmen in einer Presseerklärung mit.

Kunden verunsichert, schwache Marktsituation in China

Gründe sind die Verunsicherung verschiedener Kundensegmente im Hinblick auf die europäische Schuldenkrise und die anhaltend schwache Marktsituation in China. Im Zuge dieser Entwicklung wird auf Basis vorläufiger Zahlen für das zweite Quartal 2012 ein Auftragseingang in Höhe von rund 310 Millionen Euro und ein Umsatz von rund 340 Millionen Euro erzielt.
 
Das operative Ergebnis im zweiten Quartal verbessert sich voraussichtlich leicht gegenüber dem ersten Quartal 2012 (EBIT 10,3 Millionen Euro). Einen aktualisierten Ausblick und das vollständige Ergebnis kündigt Deutz für den 9. August an.

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