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Agrarwetter

Die nächste Hitze- und Unwetterwelle rollt an

Gewitter über Agrarlandschaft
am
22.07.2019

Nach einer längeren kühlen Phase kommt diese Woche der Hochsommer zurück – mit Hitze, Gewittern, Hagel und tropenheißen Nächten.

Die vergangenen Wochen waren vor allem im Osten und Nordosten Deutschlands für die Jahreszeit deutlich zu kühl. Die Nachttemperaturen sanken teilweise in den einstelligen Bereich. Dafür gab es – bis auf wenige Regionen – recht ordentliche Regenmengen.

Doch mit niedrigen Temperaturen und ruhiger Wetterlage ist jetzt Schluss. Diese Woche kehrt der Hochsommer zurück – mit Temperaturen bis in den 40-Grad-Bereich, sehr warmen Nächten, heftigen Gewittern und Hagel.

Ab Anfang der Woche klettern die Temperaturen

Anfang der Woche bleibt es zunächst sonnig bis locker bewölkt. Bis zum Mittwoch steigen die Temperaturen voraussichtlich auf bis zu 37 Grad. Nur der Küstenbereich und der äußerste Nordosten bekommen nicht ganz so viel Hitze ab. Die Nächte liegen in weiten Gebieten bei bis zu 22 Grad.

Ab Donnerstag kommen zu den hohen Tages- und Nachttemperaturen örtlich heftige Gewitter mit Hagelgefahr hinzu.

Ab Freitag sinken die Temperaturen ein wenig, so dass am Tag nur noch mit bis zu 33 und in der Nacht bis zu 21 Grad gerechnet werden muss. Aber auch das nächste Wochenende bleibt hochsommerlich.

Heißester Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnung

Nachdem der Juli bislang eher zu kühl war, lohnt es sich, noch einmal einen Blick auf den vergangenen Juni zu richten.

Die US-Klimabehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat am gestrigen Donnerstag ihre Juni-Messergebnisse veröffentlicht. Danach war der Monat im weltweiten Schnitt der wärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880.

Die Temperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,95 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15,5 Grad gelegen. Der Juni 2019 übertraf den bisherigen Rekordhalter, den Juni 2016, um 0,02 Grad Celsius.

Besonders warm war es nach Angaben der NOAA unter anderem in Zentral- und Osteuropa, im Norden Russlands, im Nordosten Kanadas und in südlichen Teilen Südamerikas.

Mit Material von DWD, NOAA
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