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Ernährung und Gesundheit

Nahrungsmittel verteuern sich weiter

Externer Autor ,
am
26.03.2012

Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln setzte sich im Februar mit unverminderter Geschwindigkeit fort. Wie schon im Januar mussten Verbraucher 2,7 % mehr für Nahrungsmittel ausgeben als ein Jahr zuvor.

Für ein Kilogramm Brot werden je nach Sorte zwischen 500 Gramm (g) und 800 g Mehl benötigt. © Mühlhausen/landpixel
Damit liegt die Teuerung bei Nahrungsmitteln weiter über der allgemeinen Inflation von 2,3 Prozent (%). Seit Februar 2010 (24 Monate) erhöhten sich die Nahrungsmittelpreise um 6,2 Prozent.

Fleisch- und Brotpreise steigen kräftig

Den höchsten Abstand zu den Vorjahrespreisen verzeichnet man weiter bei Speiseölen. Diese waren 8,8 % teurer als vor einem Jahr. Allerdings gehen die Preise hier seit Mitte des letzten Jahres wieder zurück. Weiter verteuert haben sich hingegen Fleisch/Wurstwaren sowie Brot. Fleisch kostet mittlerweile sechs Prozent mehr als vor einem Jahr und Brot ist 4,5 % teuer. Insbesondere bei Fleisch dürften sich sich die weiter gestiegenen Verbraucherpreise auch auf die Nachfrage auswirken und diese dämpfen. Milchprodukte waren im Februar noch 3,6 % teurer als vor einem Jahr. Allerdings sind die Preise für Milchprodukte seit Oktober 2011 wieder rückläufig. Damals lag der Preisabstand zum Vorjahr fast bei sechs Prozent und vor vier Wochen waren es noch 4,1 %.

Obst und Gemüse wurden billiger

Dr. Olaf Zinke/Marktanalyst dlv
Weniger Geld als im letzten Jahr mussten die Verbraucher im Februar 2012 für Obst (-4,1 %) und Gemüse (- 3,7 ) ausgeben. Bei beiden Produkten sind die Preise auch im Vergleich zum Januar 2012 deutlich gefallen. Knapp vier Prozent mehr als vor einem Jahr kosteten Zucker und Süßwaren und für Kaffee und Tee waren die Preise sogar fast zehn Prozent höher als im Februar 2011.
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