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Ernährung und Gesundheit

Nahrungsmittelausgaben in Deutschland weiter gering

AgE
am
06.07.2011

Luxemburg - Nach den Zahlen des Statistischen Amtes der Europäischen Union gehören die Bundesbürger nach wie vor zu den Europäern, die am günstigsten einkaufen.

Deutschland gehört zu den fünf Nationen, die 2009 weniger als 10 Prozent (%) ihres privaten Haushaltsbudgets für Nahrungsmittel ausgaben. Genau waren es 9,8 %. Noch geringer waren die Anteile der Ausgaben lediglich in Luxemburg mit 8,1 %, in Großbritannien mit 8,5 %, in Irland mit 8,6 % und in Österreich mit 9,6 %.

Rumänen haben die höchsten Ausgaben

Am anderen Ende der Skala stand Rumänien: Dort wendeten die privaten Haushalte im Schnitt 26,6 % ihres Einkommens für Lebensmittel auf. Ebenfalls jenseits der Marke von einem Fünftel bewegten sich Litauen, Bulgarien und Estland. Im europäischen Mittel beliefen sich die Ausgaben für Nahrungsmittel auf 11,9 % des verfügbaren Haushaltseinkommens.

Deutsche gehen vergleichsweise selten in Restaurants

In Irland, Spanien und Großbritannien ließen die Menschen mehr Geld in Restaurants und anderen Gastronomieeinrichtungen als im Einzelhandel. In Estland und Ungarn wurde prozentual relativ viel - nämlich mehr als 5 % - für alkoholische Getränke ausgegeben. In Lettland schlugen die Ausgaben für nicht-alkoholische Getränke mit lediglich 0,1 % des Haushaltseinkommens zu Buche, obwohl die Balten mehr als 18 % ihres Budgets für Nahrungsmittel ausgaben. Die Deutschen kauften im Schnitt mit 1,4 % ihres Einkommens Softdrinks und mit weiteren 1,5 % Bier, Wein und andere Alkoholika. Ins Lokal trugen sie 4,8 % ihrer Lohntüte - weniger als die Bürger vieler anderer EU15-Staaten.
 
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