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Umwelt

Neue Verhandlungen über Weltklima-Abkommen

von , am
30.04.2013

Bonn - Seit gestern verhandeln Regierungsvertreter wieder über ein Weltklima-Abkommen. Es soll 2020 in Kraft treten. Damit die Klimaerwärmung nicht über zwei Grad steigt, will man Übergangsregeln finden.

Die Verhandlungen über das Weltklimaabkommen sind gestern in Bonn in eine weitere Runde gegangen. Wie das UN-Klimasekretariat (UNFCCC) mitteilte, werden sich die Regierungsvertreter über die mögliche Ausgestaltung und Struktur des Abkommens austauschen. Daneben soll es darum gehen, wie die Prinzipien des UNFCCC-Rahmenübereinkommens einfließen können.
 
Das beinhaltet laut Einschätzung des Klimasekretariates "ein Verständnis dafür, wie nationale Verpflichtungen definiert werden sollen und wie voneinander abweichende nationale Bedingungen berücksichtigt werden". Das nun verhandelte Abkommen soll erst 2020 in Kraft treten.

Klima auch bis 2020 schützen

Einen zweiten Programmschwerpunkt des Treffens bildet UNFCCC-Angaben zufolge daher die Diskussion, wie der Umfang der Klimaschutzaktivitäten schon vor dem Jahr 2020 vergrößert werden kann, damit die Welt eine Chance hat, unter den vereinbarten zwei Grad Celsius Klimaerwärmung zu bleiben. Das aktuelle Treffen in Bonn dauert noch bis Freitag.
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