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Wirtschaft

Neuer Standort für Agravis

pd
am
05.08.2014

Hage - Auf 20.000 Quadratmeter Fläche hat die Agravis einen neuen Standort eröffnet. Neu sind eine Getreidehalle und mehr Lagerkapazitäten für Düngemittel.

Agravis investiert in die Zukunft. © Agravis Raiffeisen AG
 
Kernstück des gesamten Neubaus ist die Getreidehalle. Dort wird das Korn von den Bauern angeliefert, getrocknet, gelagert und später an die Abnehmer verladen. In den vier Boxen mit einer Schütthöhe von zehn Metern ist Platz für insgesamt 10.000 Tonnen Getreide. Die neue Düngerhalle fasst in neun Boxen insgesamt 3.000 Tonnen Betriebsmittel.
 
 
Dazu kommen zwei weitere Tanks für Flüssigdünger mit einem Fassungsvermögen von je 100.000 Litern. Zum Gesamtkomplex gehört des Weiteren ein Bürogebäude für die verwaltungstechnischen Abläufe.

Neuer Standort ersetzt zwei alte

Mit der Eröffnung des neuen Standortes wurde eine bestehende Erfassungsstelle im nahegelegenen Norden aufgegeben. Nach der laufenden Ernte wird auch der Standort Dornum geschlossen. „Beide Standorte sind der starken Kundenfrequenz nicht mehr gewachsen und inzwischen einfach zu klein“, erläutert Kroon. Die bestehenden Gebäude sollen abgerissen werden. Die Mitarbeiter aus Norden und Dornum werden am neuen Standort in Hage weiter beschäftigt.

Investition in die Zukunft

Rund zwölf Monate dauerten die Bauarbeiten. Die Neueröffnung ist Teil einer langfristigen Strategie der Agravis. "Ziel ist es, in die Zukunft und in unsere Leistungsstärke zu investieren, was wir mit dem Neubau getan haben", erläutert Gerhard Schröder, Geschäftsführer der Agravis mit Hauptsitz in Esens.

Pluspunkt Schnelligkeit

Bereits jetzt - nach der Erfassung der ersten Partien von Weizen und Raps - habe sich der Standort als besonders schlagkräftig erwiesen. "Die anliefernden Landwirte sind nach wenigen Minuten wieder vom Hof", stellt Hilko Kroon, Leiter der Niederlassung Hage, bei der laufenden Getreideerfassung fest. Und diese Schnelligkeit ist ein Pluspunkt, den die Landwirte schon jetzt zu schätzen wüssten, sagt Kroon, der mit fünf Mitarbeitern vor Ort für reibungslose Abläufe sorgt.
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