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Dorf und Familie

Neues Informations-System erfasst Schwarzwildschäden

Rainer Soppa
am
02.10.2012

Der Bayerische Bauernverband stellte auf dem ZLF ein Schwarzwild-Informations-System (SIS) vor, mit dem Schwarzwildschäden in Bayern umfassend dokumentiert werden können.

Niko Versch, stellv. Kreisobmann des BBV und Kreisvorsitzender der Jagdgenossenschaften im Landkreis Aschaffenburg (mitte) und Andreas Tyroller (rechts) von der BBV-Hauptgeschäftsstelle Oberbayern im Interview mit AGRARHEUTE-Redakteur Rainer Soppa. © Ottmar Braun

 
Die Idee zum SIS kommt von den Landwirten, Jägern, Jagdgenossen und übrigen Beteiligten, die in den Modellregionen an gemeinsamen Lösungen der Schwarzwildproblematik arbeiten. Der Bayerische Bauernverband (BBV) hat daraufhin das SIS entwickelt. Unterstützt wird das SIS aus Mitteln der Jagdabgabe. Seit 2010 arbeiten in fünf Modellregionen Bayerns die von der Schwarzwildproblematik Betroffenen vor Ort intensiv zusammen.
Seit 2010 arbeiten in fünf Modellregionen Bayerns die von der Schwarzwildproblematik Betroffenen vor Ort intensiv zusammen. In der Region Aschaffenburg ist die internetbasierte Kommunikationsplattform bereits in Betrieb. In den Regionen Nittenau (Oberpfalz), Pottenstein/Schnabelwaid (Oberfranken), Kulmbach (Oberfranken) und Pfeffenhausen (Niederbayern) geht das System in Kürze online.
Hier können alle Beteiligten, Landwirte, Förster und Jäger, beispielsweise Informationen über Schäden und Wildbeobachtungen eingeben und anschauen. So können schnell jagdliche Maßnahmen ergriffen werden, damit das Schwarzwild gar nicht erst zu einem Problem wird oder auf ein tragbares Maß reguliert.

Neues System zur Erfassung von Schwarzwild


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