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Politik national

Neues Landesamt als Dienstleister für den ländlichen Raum

von , am
27.07.2010

Frankfurt/Oder - Als Dienstleister für den ländlichen Raum versteht sich das neu errichtete brandenburgische Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF).

© Cecilia Lim/Fotolia

Schwerpunkte der Arbeit der Behörde mit Hauptsitz in Frankfurt an der Oder und weiteren Dienstsitzen im Lande sind den Angaben des übergeordneten Agrarressorts in Potsdam zufolge operative Aufgaben der Agrarförderung wie das IT-gestützte Zahlungsverfahren sowie die Vor-Ort-Kontrolle für die gesamte EU-Agrarförderung. Präsident des LELF ist Dirk Ilgenstein . Der 46-jährige Diplom-Chemiker hatte zuvor das Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LVLF) geleitet.

Die im Herbst 2009 im Zuge der rot-roten Regierungsbildung in Brandenburg beschlossene Neuaufteilung der Ressortzuständigkeiten schlägt sich im Zuschnitt der nachgeordneten Behörden nieder. Mit dem nunmehr errichteten Landesamt setzt das Brandenburger Infrastruktur- und Landwirtschaftsministerium die Vorgaben des Gesetzes zur Errichtung und Auflösung von Landesbehörden sowie zur Änderung von Rechtsvorschriften um, das Mitte Juli 2010 in Kraft getreten ist.

Unterschiedliche Aufgaben

Danach obliegt der Abteilung "Vollzug und Kontrolle im Pflanzenschutz" im LEFL die Überwachung und Kontrolle der gesetzlichen Bestimmungen zum Pflanzenschutz im Land Brandenburg. Die Abteilung informiert darüber hinaus über Krankheiten und Schädlinge an Kulturpflanzen sowie im öffentlichen Grün. Die Abteilung "Landwirtschaft und Gartenbau" ist zuständig für betriebswirtschaftliche Analysen und Modelle. Ferner übernimmt die Abteilung Prüf- und Kontrollaufgaben im Obst- und Zierpflanzenbau, bei Ackerbau- und Grünland sowie bei der Tierhaltung und der Fischerei.

"Landentwicklung und Flurneuordnung" 

Kernaufgaben der Abteilung "Landentwicklung und Flurneuordnung" sind die Unterstützung von Initiativen in den ländlichen Regionen zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und als Erholungsraum. Ferner geht es um Vorhaben zur Schaffung neuer Arbeitsplätze mit EU- und anderen öffentlichen Mitteln sowie um die Lösung von Landnutzungskonflikten durch die Flurneuordnung. (AgE)

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