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Umwelt

Neues Mittel zur Bienengesundheit zugelassen

von , am
18.06.2014

Die Varroamilbe ist der größte Feind der Honigbiene. Jetzt hat ein Chemiekonzern ein Mittel auf den deutschen Markt gebracht, das die Milbe bereits in den Bienen-Brutzellen bekämpft.

Bienensterben: Die Varroamilbe überträgt Viren auf die Babybiene. © landpixel
Das Produkt "MAQS Beehive Strip" hat grünes Licht für den Vertrieb unter anderem in Deutschland und weiteren europäischen Ländern erhalten. Wie der Chemiekonzern BASF und die kanadische Partnerfirma NOD Apiary Products mitteilten, können mit dem Mittel die Varroamilbe in den Brutzellen bekämpft und die Übertragung von Viren auf die Babybiene gestoppt werden. Dabei mache sich das Produkt auf bislang einmalige Weise die Dämpfe der Ameisensäure zunutze, die naturgegeben im Honig vorkämen. Durch den Einsatz entstünden keine unerwünschten Rückstände im Honig oder Bienenwachs.

Jahre lange Forschung

NOD Apiary Products habe das Mittel nach jahrelanger Forschung entwickelt. "NOD pflegt enge Geschäftsbeziehungen zu BASF", erklärte der Geschäftsführer des kanadischen Unternehmens, David VanderDussen. Auf dieser Grundlage habe man MAQS Beehive Strip am europäischen Markt einführen und eine enorme technische Hürde überwinden können. Dabei habe die BASF ihre Erfahrungen in der Forschung, Zulassung und Vermarktung eingebracht, stellte der Senior Vice President Global Product Safety and Registration des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection, Dr. Jürgen Oldeweme, ergänzend fest.
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