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Dorf und Familie

Niedersachsen-Cup in Tarmstedt: Vorführer bieten hohes Niveau

Externer Autor ,
am
13.07.2012

Auf der Tarmstedter Ausstellung wurde in diesem Jahr erstmals der Niedersachsen-Cup ausgetragen - für Jungzüchter zwischen 6 und 25 Jahre. Wichtig war die Zusammenarbeit von Vorführer und Tier.

Freunde der Holstein-Kühe können in Tarmstedt jedes Jahr gleich mehrere Spitzenveranstaltungen genießen: Färsenschau, Bezirkstierschau und in diesem Jahr erstmals auch den Niedersachsen-Cup. Nachwuchszüchter von 6 bis 25 Jahren maßen sich  im Vorführen eines Jungrindes oder einer Kuh. Organisiert worden war der Wettkampf von den vier Zuchtverbänden Masterrind, Osnabrücker Herdbuch, dem Verein Ostfriesischer Stammviehzüchter und der Weser-Ems-Union.
 
Auf das Exterieur der Tiere kam es beim Niedersachsen-Cup nicht an. Entscheidend war es, wie Vorführer und Tier zusammenarbeiten. Preisrichter Patrick Rüttimann beschreibt die Kriterien: "Es zählte die Harmonie zwischen Tier und Jungzüchter. Das heißt, welches Tier gehorcht am besten, wie laufen die beiden zusammen, ist das fehlerfrei." Ein paar Regeln galt es zu beachten: Der Vorführer sollte seinen Ellenbogen unten halten. Der Kopf des Tieres sollte hoch sein, aber die Nase nach unten, damit das Rind sieht, wohin es läuft. Auch die richtige Beinstellung war entscheidend: Auf der Seite, auf der der Preisrichter steht, sollen die Beine der Tiere offen sein. Wechselt der Preisrichter die Seite, muss der Vorführer die Beinstellung entsprechend beim Rind verändern.
 
 
100 Teilnehmer ließen sich bewerten. Preisrichter Rüttimann ist begeistert vom Niveau der Vorstellungen: "Das war extrem gut, was ich hier auf dem Platz gesehen habe."
 
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