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Flugzeugschaden

Notlandung im Rapsfeld

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Eva Eckinger, agrarheute
am
06.07.2016

In Westfalen wurde ein Flugzeug nach einem Motorschaden zu einer Notlandung gezwungen. Es landete inmitten eines Rapsfeldes.

Zwei Männer haben am Montagabend die Notlandung mit einem Ultraleichtflugzeug in einem Rapsfeld bei Guissen in Nordrheinwestfalen überstanden, berichtet die Feuerwehr Ahlen. Ein Motorschaden hatte offenbar den 26-jährigen Piloten sowie seinen Co-Piloten gezwungen, auf dem Feld herunterzugehen.

Motorschaden zwingt zur Notlandung im Feld

Ursprünglich steuerte das Flugzeug den Flughafen in Hamm an. Als die Leistung des 100 PS starken Motors plötzlich nachließ, mussten die beiden Insassen der Maschine "CTSW" Ausschau nach einer passenden Fläche halten, auf der eine Notlandung durchführbar war.

Auserkoren haben sie sich dafür ein Rapsfeld. Die Rettungskräfte waren nach Eingang des Notrufes gegen 19 Uhr mit zwei Dutzend Kräften zum Unglücksort gefahren, so die Feuerwehr.

Tragflächen ragten im Rapsfeld empor

Als sie dort eintrafen, sahen sie das Flugzeug nur schwerlich im hohen Rapsfeld. Lediglich die Spitzen des Leitwerks sowie einer Tragfläche ragten über den Raps empor - allerdings konnten die Rettungskräfte schon von weitem die Köpfe der beiden scheinbar unverletzten Insassen sehen, meldet die Ahlener Zeitung.

Schaden im Rapsfeld entstanden

Polizeiangaben zufolge war am Flugzeug dadurch wohl ein Totalschaden von rund 22 000 Euro entstanden. Die beiden Insassen blieben glücklicherweise unverletzt. Noch wurde nicht offiziell bekannt gegeben, wer für den Schaden auf dem Feld des Landwirtes aufkommt.

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