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Nur noch zuckerfreie Schulmilch in Berlin und Brandenburg

Junge trinkt Milch
am Montag, 04.02.2019 - 09:50

In den Schulen von Berlin und Brandenburg soll es künftig nur noch ungezuckerte Milch geben. Dafür werden die Förderrichtlinien des Schulmilchprogramms geändert.

Um die Zuckeraufnahme bei Schulkindern zu reduzieren, haben die Bundesländer Berlin und Brandenburg beschlossen, ihr Schulmilchförderprogramm zu ändern. Künftig soll die Pausenmilch in den Schulen beider Länder nur noch gefördert werden, wenn sie ungezuckert ist.

Der Vorstoß kam von der Potsdamer Landesregierung. Die SPD-Abgeordnete Tina Fischer erklärte vor einigen Wochen gegenüber dem rbb: "Zucker ist bereits in zu vielen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten. Dies müssen wir nicht noch mit Steuergeldern unterstützen."

Im Berliner Senat stieß der Vorschlag auf Zustimmung. Deshalb hat der brandenburgische Landtag nun entsprechende Anpassungen des gemeinsamen Schulmilchprogramms, das von Potsdam aus organisiert wird, auf den Weg gebracht. Die dafür notwendigen Änderungen der Förderrichtlinie seien zügig zu erarbeiten, heißt es.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar "Nicht die Schulmilch macht unsere Kinder dick".