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Wirtschaft

Obst und Gemüse: Russisches Importverbot stoppt Aufwärtstrend

Externer Autor
am
15.06.2011

Bonn - Die Ausfuhren von Obst und Gemüse konnten in den letzten fünf Jahren um das siebenfache auf einen Wert von gut 22 Millionen Euro gesteigert werden. Der Trend ist jetzt jedoch gefährdet.

Dieser Aufwärtstrend setzte sich auch im 1. Quartal 2011 weiter fort, da besonders größere Mengen von Kohlarten und Äpfeln nach Russland exportiert wurden. Die verordnete Grenzsperrung infolge der EHEC - Epidemie durch die russische Regierung am 1. Juni 2011 gefährdet diesen positiven Trend.
 
Die EHEC Krise und die politischen Reaktionen der Nachbarländer verdeutlichen die Interdependenzen der deutschen und europäischen Obst- und Gemüse-Wirtschaft und Märkte. Die Abhängigkeiten entlang der Wertschöpfungskette werden durch die zunehmende Internationalisierung des Lebensmittel-Einzelhandels verstärkt.

Europäisches Obst- und Gemüseforum

Beim 2. Europäischen Obst- und Gemüseforum der AMI werden diese Zusammenhänge und Auswirkungen vorgestellt und diskutiert. Ein wichtiges Thema des zweitägigen Forums lautet "Außenhandel - Globale Warenströme dominieren die Märkte". Dabei nehmen Experten aus Deutschland, Italien, Belgien und den Niederlanden den Export in Drittländer ins Visier und beurteilen Chancen und Risiken.
 
Weitere Informationen zum Obst- und Gemüseforum am 10. und 11. November in Berlin erhalten Sie unter www.AMI-informiert.de.
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