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Politik national

Ostdeutsche Landwirtschaft: Eine Erfolgsgeschichte

von , am
03.08.2010

Berlin - Die Bundesregierung zieht eine ausgesprochen positive Bilanz der Umstrukturierung des Agrarsektors in den neuen Ländern.

© agrarfoto.com

Die Entwicklung der ostdeutschen Landwirtschaft zähle zu den "Erfolgsgeschichten des Einigungsprozesses", heißt es in einer soeben vom Presse- und Informationsamt sowie dem Bundesinnenminister in seiner Funktion als Beauftragter für die neuen Länder herausgegebenen Publikation zum Thema "20 Jahre Deutsche Einheit".

Begründet wird diese Einschätzung mit einer seit der Wiedervereinigung ständig gestiegenen Produktivität sowie einer deutlichen Zunahme der Naturalleistungen.

Wettbewerbsvorteile für die ostdeutsche Landwirtschaft

Die nach wie vor großen, zusammenhängenden Flächen stellten für die Betriebe einen erheblichen Kostenvorteil dar. Auch auf den Zukunftsfeldern nachwachsende Rohstoffe und ökologisch erzeugte Lebensmittel hätten die Ostdeutschen mittlerweile die Nase vorn. Experten seien sich einig, "die Anpassungsprobleme in der Landwirtschaft, die dem Westen noch bevorstehen, sind im Osten schon gelaufen", so die Bundesregierung.

"Landwirte tragen wieder Eigenverantwortung" 

Als wichtigste Ursache für die Aufwärtsentwicklung sieht die Regierung die Tatsache, "dass die Landwirte wieder Eigenverantwortung tragen". Mit dem Landwirtschaftsanpassungsgesetz von 1990 und dessen späterer Novellierung sei die Rechtsgrundlage zur Wiederherstellung und Gewährleistung des Privateigentums geschaffen worden. Gleichzeitig sei die Voraussetzung für ein Fortbestehen der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) in neuer Rechtsform geschaffen worden. (AgE)

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