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Politik international

Osteuropäer fordern höhere Direktzahlungen

von , am
05.02.2010

Warschau - Nach 2013 sollen die Direktzahlungen neu verteilt werden. Dies fordern die Landwirtschaftsminister von Polen, Rumänien, Zypern, Bulgarien, Ungarn, der Slowakischen Republik und der drei baltischen Staaten.

© Cecilia-Lim/Fotolia

Die Höhe der Direktzahlungen sollte zukünftig nicht mehr von den durchschnittlichen Erträgen in der Vergangenheit abhängen, betonten die neun EU-Mitgliedstaaten in einer zweiseitigen Erklärung. Stattdessen seien sie besser zwischen dem Osten und Westen der EU zu verteilen. Zudem sollte nach 2013 weder der EU-Landwirtschaftshaushalt gekürzt noch die Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in die einzelnen EU-Mitgliedstaaten verlagert werden. Die zumeist osteuropäischen Länder hatten bereits Ende des vergangenen Jahres in Paris versucht, ihre Interessen zu bündeln, allerdings ohne schriftliche Erklärung. Die Höhe der Direktzahlungen wird eine der großen Auseinandersetzungen im Rahmen der GAP-Überarbeitung in den kommenden Jahren werden. (aiz)

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