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Petition der ISN, Getreideabrechnung und Regenwassernutzung

Gerste dreschen
Matthias Ludwig
am
21.07.2017

Was ist von der Petition der ISN gegen Tierrechtler zu halten? Wie wird das Hektolitergewicht ermittelt? Und kann man Regenwasser bedenkenlos zur Reinigung nutzen?

Getreideabrechnung

AndreasP hat folgende Frage: "Ich hatte heute eine Diskussion bezüglich der Abrechnung von Getreide. Unklar war, auf welcher Basis bei Gerste das Hektolitergewicht bestimmt wird. Ich bin der Meinung, dass die Ermittlung nach der Aspiration erfolgen muss. Hab bisher dazu aber nichts schridtliches gefunden. Wie seht ihr das bzw. wo kann ich dazu eine Beschreibung finden?

Auf die Frage von JunkerJoerg: "Wird denn überhaupt nach Hektolitergewicht bezahlt/abgerechnet??? gilt doch meist : Euro je 100 kg. " meint Doptrebo90: " Wahrscheinlich zur Qualitätseinstufung "

DerStorch antwortet: " Hier gibt es die aktuelle ISO-Methode dazu zum download. Leider etwas teuer.... "
Getreideabrechnung

Nutzung von Regenwasser

Prionling schreibt: " Nutzt irgendjemand von Euch aufgefangenes Regenwasser zur Reinigung von Stallabteilen? Meine Fragen dazu: - aus welchen Auffangflächen stammt das Regenwasser (z.B. Dach)? - wo sammelt Ihr das Regenwaser (z.B. offener oder geschlossener Behälter)? - wird das Wasser vor Entritt in den Lagerbehälter gereinigt? - wie lange ich die Verweilzeit im Lagerbehälter? - wird das Wasser in irgendwelcher Form behandelt? - habt Ihr irgendwelche hygieneischen Probleme?  Es wird immer wieder behauptet, dass das in geschlossenen Behältern unter dem Stall gelagerte Dachregenwasser (z. B. unter dem Büro bzw. anderen Nebenräumen eines Stalls mit Ganzperforation) z. B. durch Vogelkot auf dem Dach verseucht sein könne und dadurch die Gefahr einer  Verseuchung gegeben sei. Rfagt man nach Belegen dafür, wird es sofort ruhig. Gibt es \"Wissen\" darüber oder ist das - wei so oft - nur \"Glaube\" oder \"meinung\"? Ich plane so etwas seit Jahrzehneten in meinen Ställen, wo Regenwasser gesammelt wird und habe noch nie \"feedback\" für so etwas, geschweige denn einen konkrteten Nachweis für diese angebliche \"Verseuchung\" erhalten. Im Internet finden sich diesbezüglich auch keine negativen Berichte."

Viehdokter antwortet: " Wenn es nur um die "Reinigung" der Ställe (ich vermute mal Schweine-Ställe) geht, dann kann sicherlich der "Keimgehalt" des Reinigungswassers ausser Acht gelassen werden. Die anschließende Desinfektion gibt den "eingeschleppten" Keimen dann schon den Rest... Um wieviel Kubikmeter Wasser reden wir denn ? Habe knapp 20 Kubik in 3 Betonzysternen für die Gartenbewässerung... "

KunzeHohenthann gibt eine ausführliche Antwort: " Grundvoraussetzungen für Regenwassernutzung sollten sein: - nur geeignete Dachflächen ohne besondere Belastung (z.B. durch Vogelkot) verwenden - Filtersystem zwischen Auffangfläche und  Regenwasserspeicher - beruhigten Zulauf über Zulauftopf am Tankboden im Speicher - Regenwasser im Speicher gegen Lichteintritt und Kanalgase schützen (Überlaufsiphon) - regelmäßiger Speicherüberlauf durch einen Überlaufsiphon schützt gegen Ungeziefer und Rückfluss aus der Kanalisation, dabei sollte der Überlauf oberhalb der Rückstauebene der Kanalisation liegen. Gegebenenfalls eine Rückstauklappe installieren! - Entnahme oberhalb der Sohle des Regewasserspeichers, dabei befindet sich die beste Wasserqualität ca. 10 cm unter der Wasseroberfläche " (mehr im Originalbeitrag)
Nutzung von Regenwasser

Petition der ISN

Naturwirt kommentiert die Petition zur Durchleuchtung der Tierrechtsszene der ISN: " Staat im Staate, ein echtes Argument weshalb ich unterschreibe. "

werner68 meint: " Gute Sache! Das was über die Schulze-Föcking reinprasselt erinnert an die Hexenverfolgung im Mittelalter. Man merkt das angeknackste Nervenkostüm der Grünen liegt blank. Jetzt kommt die ganze öko Lobby zum Vorschein und bedient sich der perfidesten Methoden. Es ist auch interessant das sich 3 Grünen Abgeordnete sich vor die Steinewerfer auf dem G 20 Gipfel gestellt haben. "

Und DWEWT antwortet: " Über Jahre wurde nur gejammert und gemeutert. Jetzt trifft es eine von der Landwirtschaft geförderte Politikerin und da muss gehandelt werden? Wie fühlen sich die Kollegen die schon früher betroffen waren? Ein Sprichwort sagt: Wer das Rampenlicht sucht, der sollte wissen was in seinem Schatten geschieht. Es ist mit Verlaub däml... , diese Risiken verkannt zu haben. Diese Aktion lässt schließen auf die Einsicht, die Ställe eben doch nicht publikumsgerecht hinbekommen zu können. Da soll nun denen das Handwerk gelegt werden, die unerlaubt auf nicht lobenswerte Umstände hinweisen. Man muss beide Wege gehen. Die Tierhaltung endlich an den Bedürfnissen der Tiere auszurichten und die Ställe schützen. Wer glaubt, dass die Skandalmeldungen unterbleiben weil die Ställe "dicht" sind, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann. "
Petition der ISN

 

Getreideernte: So wird das Lager nicht zum Nadelöhr

Getreideernte
Teleskoplader im Getreide
Getreidezug im Lager
Teleskoplader im Getreidelager
Getreide abkippen
Getreidegosse
Weizen abtanken
LWK bei der Getreideannahme
Stoppelbearbeitung
Besprechung auf Getreidefeld
Unimog beim Getreidetransport
Xerion mit Überladewagen
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