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Dorf und Familie

Pimp your Tractor, Geburtshelfer und 100 ha zusätzlich

Externer Autor
am
07.10.2011

Diese Woche in landlive.de: Das neue Gewinnspiel "Pimp your Tractor", Empfehlungen für Geburtshelfer und die Frage, wie man mit zusätzlicher Fläche umgeht.

Pimp your Tractor - Gewinnspiel
 
Das neue Gewinnspiel auf Landlive.de hat es in sich: "Habt ihr bereits einen getunten Schlepper in der Scheune? Oder Lust dazu euren Trecker zu pimpen? Macht mit beim großen Foto-Wettbewerb „Pimp Your Tractor“ und gewinnt Tuningpreise im Wert von 3.500 Euro. Wie könnt Ihr dabei sein? Schießt Fotos von eurem Trecker und stellt sie einzeln oder als Fotostory hier ein." 
 

100 ha zusätzlich

Ziegenpeter macht sich über folgendes Gedanken: "Ein Kollege erzählte mir, dass in knapp 2 Jahren sein Nachbar (Rente) aufhören würde und sein Schwager den Nebenerwerb wegen Zeitmangel einstellen wird. Es bietet sich nun die Möglichkeit die Betriebsgröße von rund 125 ha auf knapp 225 ha zu erweitern.Wie ihr euch alle vorstellen könnt, sind damit die vorhandenen Maschinen gnadenlos überlastet und entsprechende Investitionen stehen an.Knaxpunkt an der Stelle ist, dass mein Kollege 54 Jahre jung und sich nicht sicher ist, ob er für die nächsten 10 Jahre noch einmal so viel Geld in die Hand nehmen soll.Verständlich, da sich das Investitionsvolumen über einen 200-225PS Schlepper, entsprechend Grubber, Sämaschine, Anhänger und Mähdrescher erstreckt, schätzungsweise an die 500.000€."  Schweinefranz fragt noch: "Welche Maschinen sind vorhanden ? müssen wirklich alle ersetzt werden, ich denke nicht das sich die investiton so schnell rechnet wie siehts mit den Pachtpreisen aus spielt eine große Rolle" Und Drehung gibt zu Bedenken: "so wie das klingt würdest du nur Neumaschinen anschaffen wollen, ich würd da eher (fürs Erste) vor allem Gebrauchtmaschinen in Betracht ziehen. Und bei geringer zur Verfügung stehender Eigen-AK z.B. das Dreschen vom LU machen lassen. Westlich vo Hannover gibt es eine große Zahl an schlagkräftigen LU. Bindest so weniger Kapital und die Afa bleibt im Rahmen."
Alle Antworten hier:      http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/36284/page/1/

Wer hat den "besten" Geburtshelfer?

HyperAL möchte folgende Informationen: "Der vorhandene Geburtshelfer ( bezogen vor meiner Zeit ev. etwas gedankenlos bei DeLaval...-wir kaufen alles da-...) erreicht das Ende seiner verdienstvollen und erfolgreichen Laufbahn. Es fällt schon jetzt nervigerweise der doppelte, beweglich lagerbare "Kopf" ziemlich oft einfach aus dem ausgenuddelten Plastik- Stecklager (als Ersatzteil wohl nicht verfügbar). Das bewegliche "Kopfstück" gefällt mir an der Maschine noch am besten, die Zug-und-Ratsch-Mechanik scheint mir aber aus Prinzip überholt. Aus meiner Sicht sollte heute der Zug an den Vorderbeinen am Besten abwechselnd erfolgen- oder?Grundsätzlich gilt natürlich weiterhin: verantwortungsbewusster Einsatz; ein (nicht mal garantiert totes Bullenkalb) kostet garantiert weniger als eine saftige Pueperalstörung mit Verletzung, Fieber...usw. Da ist im Prinzip die ganze Laktation im Eimer- wirtschaftlich gesehen. Färsenabkalbung geht ohnehin seit einiger Zeit ruhiger wg.gesext bei EB; bleiben also nur die Bullenkälber aus NB + Deckbulle. Also: wer hat Vorschläge für das ultimativ pfiffigste Gerät zur Bewältigung von Schwergeburten durch 1 Person?" Paula schreibt dazu: "Wir haben seit knapp einem Jahr den Gurtshelfer von Vink und sind damit bisher sehr zufrieden. Man kann über mechanische Geburtshilfe denken wie man will, aber nicht jeder hat immer ein paar starker Hände zur Stelle wenn es Not tut, da braucht es dann doch mal Hilfsmittel." Und Susanne1 setzt schon immer den von Horn ein: "Selten benötigt, manchmal wenn ein Kalb rückwärts kommt. Aber beruhigend zu wissen, er steht da." Matthias kann noch einen anderen Helfer empfehlen: "bis eben kannte ich die Marke unseres Geburtshelfer gar nicht, den hab ich damals über unseren Tierarzt gekauft.  Es ist dieser hier von Lister. Ich war erst skeptisch weil er keinen Bügel hat, aber er funktioniert tadellos, ist sehr robust und schön leicht da aus Aluminium. Man kommt damit auch sehr gut allein klar auch wenn die Kuh steht. Er verrutscht auch kaum weil das Fronteil Gummibeschichtet ist. Ich benutze seit einiger Zeit am liebsten Ketten zum ziehen, auch am Geburtshelfer. Sie sind meiner Meinung nach hygienischer. Lassen sich besser händeln, rutschen nicht so leicht von den Gelenken und man hat mehr Kontrolle über die eingesetzte Kraft."

Bundesregierung gegen Einbeziehung der Landwirtschaft in Emissionshandel

Darky schreibt dazu: "Was haltet ihr davon? Ich denke die Teilnahme am Emissionshandel wäre eine große Chance für uns Landwirte. Wer Humus mehrend arbeitet wird auch immer co2 binden. Und dafür könnte man dann Kohle bekommen - das wäre finde ich eine angemessene Entlohnung der Umweltleistung und nicht unlogisch in meinen Augen. DWEWT gibt dazu zu Bedenken: "Mal ganz im Ernst, wie willst Du als Ökobauer denn den Humus mehren? Der Humus ist der Nährstoffspeicher im Ökolandbau. Nur durch ständigen Umbau fliessen diese Nährstoffe um die Kulturpflanzen ernähren zu können. D.h., Du musst ständig humusfähige Substanzen nachliefern, damit der Humusgehalt des Bodens erhalten bleibt. Unter dem Strich bleibt das CO2 zwar im Humus gebunden, lässt sich aber kaum über das bodenartabhängige Optimum hinaus steigern. Übrigens befinden sich schon jetzt nicht wenige Öko-Betriebe, die nicht auch  Veredlungsbetriebe sind, im Humusdefizit. Wer den Humusgehalt des Bodens anheben muss, hat bisher defizitär gearbeitet!"
Diskutieren sie mit:              http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/36293/page/1/

Ausbildung und dann als Betriebshelfer arbeiten ?

LukasF besucht momentan die 10 Klasse der Realschule und muss nächstes Jahr eine Ausbildung beginnen und hat den Plan: "Da ich mich sehr für Landwirtschaft Interessiere bin ich am Überlegen ob ich auch eine Ausbildung zum Landwirt mache und dann als Betriebshelfer arbeite. Nun meine Frag: -Ist der Lohn angemessen sprich was verdient man? -Wie viele Stunden arbeitet man ca.? StefanS gibt den Tipp: "Denk mal deine Fragen kann man nicht so pauschal beantworten. Wie lange arbeitet man? Am Tag, in der Woche, im Monat? Geregelte Arbeitszeiten gibts wohl für einen Betriebshelfer nicht wirklich, dass sollte dir schon im vorraus bewusst sein. Ich würde halt mal grob sagen, es gibt ruhigere und stressigere Zeiten. Genauso ob die Bezahlung angemessen ist, ist auch eher subjektiv. Ich würde an deiner Stelle die Ausbildung machen, da du danach auch relativ viele Möglichkeiten hast, vorallem auch "weiter machen" kannst, sprich Techniker-Schule etc..., was ich dir eigentlich auch empfehlen würde. Während der Ausbildung trifft man dann normalerweise auch viele Leute aus der Branche und kann sich mal umhören, obs jetzt das richtige ist, oder man doch ne andere Richtung einschlägt." Und auch lilli rät: "Hallo Lukas, die unterschiedlichen Stundensätze weiß ich ja auch nicht, aber eines ist sicher, gute Betreibshelfer sind gesucht und rar, also die Arbeit geht dir nie aus. Allerdings, so wie die meisten Betriebe aufgestellt sind, irgendwem überläßt man seinen Betrieb nicht und deshalb ist eine gute Ausbildung und auch Berufserfahrung mal zwingend. Also eins nach dem anderen."

weitere interessante Themen der letzten Woche:

Lagerzelte als Alternative zu einer Lagerhalle?
http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/36296/page/1/

Geräteverriegelung incl Schlauchkupplungen
http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/36255/page/1/

Häckselqualität - wie zufrieden seit Ihr?
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