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Erdgas-Pipeline Zeelink

Pipeline-Ärger für Landwirte: Gummimatten auf bestellten Feldern

Gummimatten auf dem Acker
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Eva Eckinger, agrarheute
am
01.02.2018

Ärger mit dem Bau einer Pipeline haben Landwirte in Nordrhein-Westfalen. Auf bestellten Feldern wurden Matten ausgelegt. Auch für eventuelle Flur- oder Materialschäden gäbe es keine Regelung.

Wie die Zeitung RP Online berichtet, haben Landwirte im Kreis Wesel in Nordrhein-Westfalen gerade Ärger mit dem Bau der Erdgas-Pipeline „Zeelink. Ohne vorherige Informationen wurde mit Probebohrungen begonnen, berichten Betroffene gegenüber der Zeitung. Für die Landwirte stellen vor allem die Gummimatten auf ihren bereits bestellten Äckern ein Problem dar.

Landwirte erhielten keine offiziellen Informationen

Vermutlich handelt es sich bei den Matten um Trägerplatten, die Fahrzeuge zu den bevorstehenden Boden-Untersuchungen bringen sollen. RP Online meldet, dass Betroffene keine Informationen zum zeitlichen Ablauf und weiteren Einzelheiten erhalten hätten. Es sei "mehr als dreist" und man erhalte keine offiziellen Informationen, zitiert die RP Online betroffene Anwohner. Man werde sich an den Anwalt wenden.

Die Flächeneigentümer oder -Nutzer beunruhigt vor allem die Tatsache, dass sie über keinerlei dementsprechende Papiere verfügen. Schließlich müssten sie doch um Einverständniserklärungen gebeten werden, so RP Online.

Schadensersatzforderungen müssen geregelt werden

Darüber hinaus müsse laut Zeitung geregelt sein, wer haftet und wie eventuelle Schadenersatzforderungen geregelt werden. Die Landwirte befürchten, dass es wegen der Bohrungen zu Austritten komme oder Teile auf dem Acker vergessen werden, die dann bei der Ernte die landwirtschaftlichen Maschinen beschädigen könnten. Diese Dinge sollten im Vorfeld geklärt werden, so die Betroffenen zu RP Online.

Baufirma, Bauernverband und Landwirte

Die zuständige Baufirma gibt an, die Arbeiten seien mit den Behörden abgesprochen, genehmigt und die Eigentümer beziehungsweise Nutzer der Flächen rechtzeitig informiert worden. Zudem werde der Baugrund fotodokumentiert, um eventuelle Flurschäden feststellen zu können. Die betroffenen Landwirte jedoch schätzen das Schreiben und die mündlichen Informationen als belanglos ein.

Zumindest das Einverständnis zum Betreten der Flächen müsse schriftlich eingeholt werden, so RP Online. Laut Informationen der Zeitung sehe der Bauernverband die Angelegenheit ähnlich.

Mit Material von RP Online

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