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Dorf und Familie

Piraten und Landwirtschaft, Betrug bei der Betriebshilfe und Kälberboxen desinfizieren

Externer Autor
am
30.11.2012

Was ist vom landwirtschaftlichen Programm der Piratenpartei zu hatlten? Wird bei der Betriebshilfe betrogen? und wie richtig desinfizieren?

Kälberstall richtig desinfizieren
 
SteffiWeg  fragt: "Frage steht ja schon dort.. Wie desinfiziert ihr eure Kälberställe?
Mir gehts darum, weil wir den Sommer über die Kälber mitm Automaten in einer Art Wagenhütte ausserhalb des Stalles haben. Und übern Winter haben wir sie im Kuhstall mit dabei zwecks Keimdruck.. Nun hatten wir ne Zeit lang ziemlich mit Durchfall zu kämpfen, den sich fast jedes neues Kalb mit eingefangen hat.. Mittlerweile gehts gottseidank wieder, aber da demnächst eigentlich meine 3 Dexter dort reinsollen, möchte ich davor ja nochmal "Grundreinigen". Wegen den Kühen is es ned, aber 2 kalben anfang Januar und ich möchte nicht riskieren, dass die kleinen dann auch sofort mit Durchfall zu kämpfen haben. Gibts denn irgendein "Wundermittel" für Krankheitserreger?" Darauf antwortet Viehdokter: "Was war denn die Ursache des Durchfalls ? Für Bakterien (E.coli) und Viren (Rota-/ Corona-) gibt es welche und für Parasiten (Kryptosporidien / Kokzidien) brauchst Du andere..." Der Meinung ist auch Nieper: "Wie der Viehdokter schon sagt,kommt immer auf die Erreger an.Also mach am besten erstmal eine Probe falls du es noch nicht gemacht hast und dann siehst du weiter"
 

Betrug bei der Betriebshilfe

agricultur schreibt: "Bei uns gibt's ne masche wegen Betriebshilfe, der versicherte lässt sich Krankschreiben dann wird mit den Betriebshelfer ausgemacht die Stunden zu einen späterer Zeitpunk abzuleisten z. B. Baustelle oder Urlaub, was hab ihr für Erfahrungen mit Betrug in der Landwirtschaft?" Schueppe antwortet: "Ein ordentlicher Betriebshelfer macht so was nicht! Da wird nicht irgendwo etwas unterschrieben (gegen Kohle) für nicht geleistete Arbeit und der Betriebsleiter sackt die Kohle ein und lässt die Arbeit von den Altenteilern erledigen! Mir wurden solche Angebote auch schon mal gemacht! Darauf hab ich dann tschüß gesagt und da hingefahren, wo wirklich jemand Hilfe braucht! Sicher hat man schon Stunden geschoben, weil, die Kassen zahlen nicht für Wochenendarbeit! Weil die nicht begriffen haben, das am Wochenende die Kühe auch gemolken werden müssen! Das wurde aber intern geregelt! Ohne extras! Schließlich ist der zu vertretende Betriebsleiter froh, wenn am Wochenende jemand seine Kühe versorgt! Aber was agricultur schreibt, habe ich noch nie gehört! Das wäre ja auch der Oberhammer" derAzubi meint: "Doch das Gibt es, ich kenne Betriebe auf denen ist das Gang und Gebe. Jedes Frühjahr ist besser als eine Saisonkraft weil Ausgebildet." und 240236 bestätigt: "Das haben bei uns früher mehrere Betriebe gemacht, aber die sind mitlerweile bekannt und in Zeiten von mangelnden Betriebshilfen bekommen solche Betriebe keinen Betriebshelfer mehr vermittelt, außer der findet selbst eine Arbeitskraft." Und Auggassnerbauer schreibt aus Erfahrung: "Also ich hab scho alle möglichen Erfahrungen gemacht. Ich war mal auf einen Betrieb, der in der Stunde 4€ selbst bezahlen musste und es waren von der Kasse 35 Stunden/Woche genehmigt. Ich bin aber nur auf ca. 25 Stunden gekommen und da meinte der Betriebsleiter ich solle alle 35 Std. aufschreiben und ihm das Geld für die 10 Std. die nicht gearbeiter wurden geben. Der wollte glatt mit mir als Betriebshelfer "Geld verdienen". Und viele andere meinen ich solle auch mehr stunden aufschreiben, dass ich einmal kommen kann als kostenlose Urlaubsvertretung. Aber bei solchen Scherzen spiele ich überhaupt nicht mit."

Piraten beschließen in #bongs Position zur Landwirtschaft und Umwelt

MrSchnittlauch stellt in seinem Thema das Programm der Piratenpartei vor: "Die Piratenpartei Deutschland hat auf ihrem Bundesparteitag in #bongs#bpt122 den PA188(Umweltpolitische Ziele) als Wahlprogramm für die Bundestagswahl beschlossen. Zusätzlich wurde der PA084 ins Grundsatzprogramm aufgenommen. Die Piratenpartei Deutschland steht damit für eine Stärkung der Landwirtschaft, aber gegen Gentechnik und industrieller Massentierhaltung. Jeder Landwirt sollte sich die Zeit nehmen um genau diese beiden Programmanträge durchzuschauen und sich unvoreingenommen seine Meinung zu bilden." fafner ist skeptisch: "Daß Ihr noch technikfeindlicher als die Grünen seid, ist ja mal 'ne Nummer. So was braucht's ganz dringend in Deutschland." Und Schreiberling123 fragt: "Was ist industrieelle Massentierhaltung? Erklär mir das mal. Seit Jahren erwarte ich eine Antwort auf diese Frage......aber ausser nichtssagenden Floskeln kam nix rüber. Ach ja.....vergiss diesen D.....haufen,der sich Partei nennt,wenn dem "großen Bundesvorsitzenden " auf die Frage nach der Schuldenhöhe Deutschlands nur ein "sehr viele" einfällt." Und auch Mim ist der selben Meinung: "Die Partei der freien Medientechnik - aber nur die Landwirte sollen am Fortschritt nicht partizipieren...? Kennt ihr den Film "Miss Undercover" mit Sandra Bullock? Wo die Miss-Mädels bei der Interview-Frage was sie sich am allermeisten wünschen IMMER Weltfrieden antworten müssen? Genau so reflexhaft kommt bei Politik & Landwirtschaft dann "gegen Massentierhaltung". Oh nein noch besser, das ist ja schon als Wort "autovervollständigt" - TIERQUÄLERISCHE Massentierhaltung"

Anhaltenden Probleme auf dem Mississippi

agricultur stellt folgendes Thema zur Diskussion: "Es könnte interessant werden der Mississippi droht umschiffbar zu werden durch die anhaltende Trockenheit kann nicht die benötigte menge Dünger nach Norden gebracht werden, so ein Bericht auf einer Farmerseite in den USA" Ziegenpeter schreibt: "so viel zur Entspannung am Getreidemarkt..."  Drehung meint allerdings: "nach diesem Artikeln kann die benötigte/georderte Düngermenge wahrscheinlich nicht auf dem Wasserweg (Mississippi) nach Norden gebracht werden. Das heißt aber nicht das der Dünger nicht anlieferbar ist, sondern wahrscheinlich nur teurer wird um die höheren Kosten für den alternativen Transport durch LKW bzw. Bahn zu decken. Das wird wohl eher ein Problem für den Düngerhandel, wenn sie schon Kontrakte mit den Landwirten geschlossen haben (die Marge sinkt)." Auf die Aussage von Notill: "Man darf nicht vergessen, das die in den USA im gegensatz zu uns leistungsfähige Bahnunternehmen haben, deren Transportkapazitäten fantastisch sind." schreibt LG: "Bist Du da so sicher ?Solche Strecken gibt es wohl eher für Ost/Westverbindungen eben bis zum Mississipi. Die Transportkapazitäten der Bahn auf die schnelle zu verdoppeln trau ich den Amis nicht zu. Ich bin Anfang der 80er Jahre mit Zügen in den USA gefahren (Westküste)...die Strecken waren damals schon marode" 

Blogbeiträge der Woche

Im Blog Niedersachen unterwegs
 
stellt Ria  interessante Exkursionen der niedersächsischen Landjugend in alle Welt vor:
 
Reise nach Jerusalem
Wer kennt dieses Spiel nicht? Doch dieses Mal reisten Landjugendliche tatsächlich nach Jerusalem, um Land und Leute kennenzulernen. Sören Behrens und neun weitere Niedersachsen haben an der elftägigen Landwirtschaftlichen Lehrfahrt der Badischen Landjugend teilgenommen.Start der Rundreise: Tel Aviv. Ein absolutes Sinneserlebnis: der „Carmel-Markt“ in der Innenstadt mit Gewürzen, Früchten, Gemüse, Backwaren und „Nippes“. Die Besucher drängen sich dicht an den Ständen vorbei, staunen über die Auslagen und feilschen mit den Händlern. Nach dem bunten Treiben genießen wir im historischen Stadtteil „Old Jaffa“ die Aussicht über die belebte Hafenstadt.....
1848 Kilometer östlich von Niedersachsen erlebten 18 niedersächsische Landjugendliche eine Woche lang Landwirtschaft und Landleben rund um Moskau. Es war eine Reise mit dem ein oder anderem „Aha-Effekt“. Gleich am ersten Tag besuchten wir auf dem russischen Ausstellungszentrum in Moskau die Agrarmesse „Der Goldene Herbst“. Die russische Landjugend hat uns zum Jugendforum eingeladen.....
99 Dinge, die ich in meinem Leben einmal erlebt haben sollte! Ein Punkt darunter ist sicher auch das Übernachten in einem Leuchtturm. Landjugendliche haben dieses Abenteuer nun gewagt und dabei nebenbei noch professionell entspannt.....
mehr hier       https://agrarheute.landlive.de/blogs/entries/5837/

Welcher Korken ist der Richtige?
Auf den Spuren von No. 4, dem beliebten „Landjugend-Wein“. Landjugendliche reisten nach Rheinhessen und informierten sich über Weinanbau, -vermarktung, Sektherstellung und beschäftigten sich mit der Frage, welcher Korken eigentlich der Richtige ist. Unsere Reise führte uns über die hessische Bergstraße, das kleinste Weinanbaugebiet der Region......
 

weiter interessante Themen der letzten Woche

1000 Schlepper an der "Westfront"
https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/47375/page/1/

Die ungebremste Expansion der heutigen Landwirtschaft
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