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Monsterjagd

Pokemon-Jäger betreten unbefugt Höfe und Stallungen

FAB/Katharina Krenn/agrarheute
am
02.08.2016

Bei der virtuellen Monsterjagd machen einige Pokemon-Go-Spieler auch vor privaten Betriebsgeländen und Ställen nicht Halt. Zum Ärger der Bauern.

Spieler des Handy-Games 'Pokemon-Go' sind auch auf dem Land nicht mehr zu bremsen. „Immer häufiger stehen plötzlich Spieler mit ihrem Smartphone vor Stallungen oder Scheunen, um ein seltenes Pokemon zu fangen“, sagte Wolfgang v. Dallwitz, Geschäftsführer der Familienbetriebe Land und Forst (FAB) am Freitag in Berlin. Die Spieler kümmere es nicht, dass sie privates Eigentum betreten. „Dabei gehen sie oft zu weit“, so Dallwitz weiter.

Haftung bei Unfällen

Besonders jetzt, wo rund um die Uhr große Erntemaschinen auf den Höfen im Einsatz sind, sei das für die Spieler gefährlich. Denn der konstante Blick auf das Handy könne schnell zu Unfällen führen. Ohne Absprache mit den Eigentümern dürfen private Betriebsflächen nicht betreten werden. Er wies darauf hin, dass bei auftretenden Unfällen aufgrund des Spiels keinesfalls der Eigentümer haftet.

Was ist Pokemon-Go?

Bei dem Handy-Spiel 'Pokemon Go' müssen die Spieler virtuelle Pokemon-Monster fangen, die sich an verschiedenen Orten in der realen Welt verstecken.


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