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Verstöße

Polizeikontrolle: Alle Kartoffeltransporter überladen

Kartoffeln auf Lader
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Eva Eckinger, agrarheute
am
27.02.2018

Bei einer Schwerpunktkontrolle von Kartoffeltransportern hatte die Polizei einiges zu beanstanden. Keiner hielt sich an die gesetzliche Höchstgrenze. Auch am nötigen Führerschein mangelte es.

Wie die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta berichtet, kontrollierten speziell geschulte Beamte am Samstag zwischen 08.30 Uhr und 13.00 Uhr den Schwerlastverkehr im Stadtgebiet Cloppenburg in Niedersachsen. Vor allem Fahrzeugkombinationen, die Kartoffeln transportieren, standen im Fokus. Dabei hatten die Polizisten einiges zu beanstanden.

Transport mit 48.000 Kilogramm überladen

Von den insgesamt sechs kontrollierten Kraftfahrzeugen hielt sich keiner an die gesetzliche Höchstgrenze von 40.000 Kilogramm, so die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta. Spitzenreiter sei ein 17-Jähriger gewesen, der sein landwirtschaftliches Gespann nicht "nur" mit knapp 48.000 Kilogramm überladen hatte, sondern auch nicht die nötige Fahrerlaubnisklasse vorweisen konnte.

Fahrerlaubnisklasse T war nicht ausreichend

Der 17-Jährige ist Inhaber der Fahrerlaubnisklasse T, die jedoch, auf Grund seines Alters, nur bis zu einer maximalen Höchstgeschwindigkeit der benutzten Zugmaschine von 40 km/h gilt. In diesem Fall benutzte der 17-Jährige eine schnellere Zugmaschine. Die Weiterfahrt wurde von der Polizei untersagt. Ein Ersatzfahrer für den Kartoffel-Transporter musste angefordert werden.

Auch gegen den Fahrzeughalter, den Vater des 17-Jährigen, wird wegen des Zulassens des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis ermittelt.

Mit Material von Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta

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